Bildverwaltung ist eine Software zum Katalogisieren und Bearbeiten von Mediendateien.
Sie unterstützt eine große Zahl von Bild-, Ton- und Video-Formaten die in lokalen Katalogen gemeinsam verwaltet werden können. Die Verarbeitung von Textdateien ist nicht möglich.
Bitte beachten Sie vor der Nutzung die Lizenzvereinbarungen am Ende dieses Handbuchs.
Grundsätzliches
Die Programmoberfläche besteht aus drei Bereichen:
Auf der linke Seite befinden sich Quellen, also die Hierarchie aller importierten Ordner mit unterstützen Mediendateien.
Im mittleren Bereich sind die Darstellungen dieser Mediendateien als Raster oder Liste.
Rechts befinden sich Ziele, individuelle Sammlungen von Medien über Verlinkungen zu den Originaldateien.
Nach dem Import eines Ordners werden die Dateien in einer Datenbank katalogisiert und analysiert. Dazu gehört z.B: das Auslesen von EXIF-Daten, Bestimmung von Formaten, Codecs und Laufzeiten sowie die Erzeugung von Vorschaubildern. Die Dauer hängt von Art und Anzahl der Dateien ab. 1000 Dateien liegen im Minutenbereich, für 100.000 Dateien kann das auch mehrere Stunden dauern.
Dieser Vorgangs läuft im Hintergrund, sodaß mit fertigen Einträgen bereits gearbeitet werden kann.
Ordnernamen (o) befinden sich dann links bei den Quellen.
Raster (r), alternativ Liste (l), zeigt Namen und Vorschaubilder.
Zeit (z) zeigt die Dateien in virtuellen Zeitordnern.
Info (i) zeigt für die aktuelle Datei die vorhandenen Metadaten.
Einträge verfügen über angepaßte Kontextmenüs zur weiteren Verarbeitung. Darüberhinaus gibt es dafür zahlreiche Tastatur-Kurzbefehle. Viele dieser Befehle sind Standards, z.B. die Leertaste für Start/Stop von Audio und Video sowie Pfeiltasten für die Navigation.
Ein vollständiges Verzeichnis findet sich unter Hilfe → Kurzbefehle ...
Tastenkürzel: Auf dem Mac steht Strg für die Befehlstaste. Unter Windows verwenden Sie dafür Strg. Abweichende Belegungen sind ausdrücklich genannt.
Den kurzen Einstieg öffnen Sie auf dem Mac über Hilfe → Erste Schritte….
Ordner, Bewertungen, Schlagworte, Sammlungen und Sortierungen werden in lokalen Katalogen gespeichert. Katalogdaten sind dabei getrennt von Originalen.
Originale werden nur durch ausdrücklich gewählte Aktionen wie Umbenennen oder Datei in Papierkorb legen verändert.
Externe Komponenten
Um den kompletten Funktionsumfang zu nutzen werden die externen Software-Komponenten FFmpeg und FFprobe benötigt. Sie liefern grundlegende Funktionen für die Bearbeitung von Mediendateien aller Art.
FFmpeg und FFprobe werden weder mit Bildverwaltung mitgeliefert noch von der App heruntergeladen oder installiert. Installation und Nutzungsberechtigung stellt der Nutzer selbst bereit.
Eine vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung für FFmpeg und FFprobe findet sich im Menü der App unter Hilfe → FFmpeg und FFprobe installieren …
Beim Start prüft Bildverwaltung beide Komponenten und zeigt fehlende oder nicht ausführbare Programme in einem Dialog. Der Hinweis nennt die betroffenen Funktionen und die Installationsschritte.
FFmpeg wird für Video-Vorschaubilder und Medienkonvertierung benötigt; FFprobe für Medieninformationen und die Videocontainer-Prüfung. Deshalb können MOV-Dateien ohne Vorschaubild dennoch abspielbar sein, während die Prüfung einer MP4-Datei einen FFprobe-Hinweis zeigt.
Unterstützte MP3- und WAV-Dateien werden ohne FFmpeg direkt wiedergegeben. Nach der Installation werden fehlende Vorschaubilder im Hintergrund ergänzt; bestehende Einträge lassen sich gezielt mit Vorschau aktualisieren erneuern.
Für die Wiedergabe von AIF-, AIFF- und AIFC-Dateien muss FFmpeg installiert sein.
Limitierung
Bei einer zeitlich befristeten Ausgabe zeigt die App das Ablaufdatum beim Start an.
Bis zum angezeigten Ablaufdatum kann die App verwendet werden. Danach können ihre Funktionen nicht mehr genutzt werden. Kataloge und Originaldateien bleiben erhalten.
Eine Kopie oder Neuinstallation verlängert die Frist nicht.
Aufräumen
Unter Voreinstellungen → Aufräumen finden Sie vier Aktionen für den gesamten geöffneten Katalog, unabhängig vom aktuellen Ordner, einer Sammlung oder anderen Filtern. Die Suche verändert keine Originaldateien und entfernt keine Katalogeinträge.
Bereits in den Papierkorb gelegte Einträge werden ausgeschlossen. Beim Öffnen eines Katalogs zeigt die untere Statusleiste bei gespeicherten Vorschaufehlern „N Vorschaufehler · Aufräumen“. Ein Klick öffnet direkt diesen Tab. Der Hinweis wird nach Katalogänderungen aktualisiert; Dateien werden nicht ausgeblendet und unveränderte fehlgeschlagene Vorschauversuche nicht erneut ausgeführt.
- Leere Dateien finden (0 Byte) zeigt Einträge mit gespeicherter Dateigröße null.
- Dateien mit Vorschaufehlern finden zeigt gespeicherte fehlgeschlagene automatische Vorschauversuche. Tondateien ohne eingebettetes Albumcover gelten als normal und erscheinen deshalb nicht in dieser Fehlerliste. Sie erhalten die blaue Notenkachel. Echte Lese- oder Decodierfehler bleiben Fehler. Nach erneutem Öffnen des Tabs können Sie den Fehlerbericht der letzten Suche mit Dateipfaden und Fehlermeldungen aufklappen und kopieren.
- Dateien ohne Vorschau finden zeigt Einträge ohne gespeicherten Vorschaupfad, auch Tondateien ohne Cover oder noch nicht verarbeitete Dateien. Diese Suche kann daher weiterhin Tondateien mit normaler Notenkachel enthalten; sie ist keine Fehlerprüfung.
- Nicht mehr vorhandene Dateien suchen prüft die Originalpfade des gesamten Katalogs mit Fortschrittsanzeige und Abbrechen. Nicht erreichbare Volumes und nicht lesbare Ordner werden als nicht prüfbar übersprungen. Bei Abbruch wird die bisherige Ansicht und Auswahl beibehalten.
Nach der Suche erscheinen die Treffer in der Raster- oder Listenansicht. Bei den ersten drei Aktionen wählen Sie die zu bearbeitenden Dateien selbst aus. Bei der Suche nach fehlenden Originalen sind die Treffer bereits gemeinsam ausgewählt. Aus Katalog entfernen entfernt nur die Einträge. Datei in Papierkorb legen verschiebt vorhandene Dateien in den Papierkorb und entfernt bei nicht mehr vorhandenen Dateien nur den Katalogeintrag.
Eine fehlende Vorschau bedeutet nicht automatisch, dass das Original beschädigt ist. Mit Vorschau aktualisieren können Sie einen neuen Versuch anfordern. Ein Ordner- oder Ansichtswechsel verlässt die Trefferansicht.
Suche
Der Button Suche im Source-Bereich blendet das Eingabefeld im Header ein oder aus. Beim Einblenden erhält es den Fokus; Strg+F (Windows: Strg+F) schaltet es ebenfalls ein oder aus, auch bei Fokus im Suchfeld; beim Einblenden wird es fokussiert.
Der aktuelle Ordner, Zeitraum, Ort oder die Sammlung bleibt dabei erhalten. Ohne Suchfeld bekommt die Ordner-/Ansichtsüberschrift mehr Platz. Die Sichtbarkeit wird gespeichert. Beim Ausblenden bleiben Suchtext und Filterwirkung erhalten; der gesamte Suche-Button wird wie der Auswahl-Button rot hervorgehoben, und sein Tooltip nennt den aktiven Suchbegriff.
Zum Aufheben das Feld einblenden und den Begriff mit × löschen. Für die Suche in einem anderen Bereich diesen im Source-Baum oder in den Sammlungen wählen; Alle Ordner durchsucht den gesamten Ordnerbestand. Die Suche wird aktiviert durch Eingabe im Suchfeld.
Eine einfache Suche durchsucht Dateiname und Pfad in der aktuellen Quelle oder Sammlung. Solange ein Suchbegriff eingetragen ist, zeigt das Suchfeld einen roten Rand in der Farbe der Auswahlwarnung, auch ohne Tastaturfokus. Über × können Sie den Begriff und damit die Markierung entfernen.
Begriffe und Alternativen
Mehrere Begriffe gelten gemeinsam. Mit | werden Alternativen angegeben.
Hund Wald | Katze findet „Hund“ und „Wald“ zusammen oder „Katze“.
jpg | jpeg findet beide Dateiendungen.
Dateiname, Pfad und Metadaten
Eine erweiterte Suche ist möglich durch ein Sternchen (*) als Trenner. Ein * trennt Dateiname/Pfad links von Metadaten rechts. Metadaten umfassen bei Bildern beispielsweise Schlagworte, Adresse, Ort, Kamera und Aufnahmedatum; bei Ton zusätzlich Künstler, Album, Genre und Analysewerte.
Gezielt in einzelnen Feldern suchen
Rechts von * begrenzt ein Feldname die folgenden Werte auf dieses Feld: Laufzeit (auch Dauer), Breite, Höhe (auch Hoehe), Codec, Container, Künstler, Album, Titel, Genre, Komponist, Kommentar, Schlagworte (auch Tags), Kamera, Objektiv und Ort.
Ein Doppelpunkt nach dem Feldnamen ist optional. Der nächste Feldname beginnt eine weitere Bedingung. Mehrere Bedingungen müssen gemeinsam zutreffen; | trennt alternative Gruppen. Mehrere Wörter und wiederholte Feldbedingungen müssen alle zutreffen. Codec durchsucht wie die Datei-Info gemeinsam Container und Videocodec; Container begrenzt die Suche gezielt auf den Container.
Bei Codec und Container werden nur vollständige Werte verglichen, unabhängig von Groß-/Kleinschreibung: mpeg findet den Container MPEG, aber nicht allein den Videocodec mpeg1video. Codec mpeg1video sucht diesen Codec gezielt. Die übrigen Textfelder erlauben weiterhin Teilwörter.
Ohne Feldnamen bleibt die allgemeine Metadatensuche erhalten.
Pixelmaße gezielt suchen:
Breite und Höhe rechts von * vergleichen die im Katalog gespeicherten Abmessungen von Bildern und Videos als ganze Pixelzahlen. Ohne Vergleichszeichen gilt der exakte Wert; möglich sind >, <, >=, <= und =. Mehrere Vergleiche können direkt aneinanderstehen oder durch Leerzeichen getrennt sein. Breite und Höhe müssen gemeinsam zutreffen.
Fehlende oder als null gespeicherte Abmessungen liefern keine Treffer. Der Doppelpunkt ist optional; Groß-/Kleinschreibung spielt keine Rolle.
Beispiele ( * ist der Trenner im Suchfeld und muß mit eingegeben werden ! ):
* 1024 ist eine Teiltextsuche in allen Metadaten
* Breite 1024 Höhe 1024 findet Dateien mit exakt 1024 × 1024 Pixel
* Breite >1000<2000 Höhe >=1022<=1023 findet Dateien mit Breite ausschließlich zwischen 1000 und 2000 Pixeln und Höhe einschließlich 1022 bis 1023 Pixel
* Höhe >1022<1023 hat keine Treffer, da zwischen diesen Grenzen keine ganze Pixelzahl liegt.
jpg * Breite >=1000 Höhe <=2000 findet JPG-Dateien mit mindestens 1000 Pixel Breite und höchstens 2000 Pixel Höhe.
Laufzeiten gezielt suchen:
Laufzeiten können als Sekunden, M:SS oder H:MM:SS mit >, <, >=, <= oder = angegeben werden. Ohne Vergleichszeichen wird die genaue Laufzeit gesucht. Die Suche verwendet die im Katalog gespeicherten Angaben. Fehlen Laufzeit oder Codec, liefert eine Bedingung für dieses Feld keinen Treffer.
Fehlende Medienangaben werden im Hintergrund ergänzt, wenn die Originaldateien erreichbar sind; währenddessen können noch Treffer fehlen. Unter Info → Datei sehen Sie die ermittelten Angaben.
mov * Laufzeit >0:10<12:15 findet MOV-Dateien länger als 10 Sekunden und kürzer als 12 Minuten 15 Sekunden
mpg * Codec mpeg h264. findet MPG-Dateien, deren Codec-Feld mpeg und h264 enthält (auch mpg * Codec mpeg Codec h264)
Alternativsuche: mpg * Codec mpeg | Codec h264
mp4 * Codec h264. findet MP4-Dateien mit H.264-Videocodec
* Künstler Beatles Album Abbey: Künstler enthält Beatles und Album enthält Abbey.
mov * Codec h264 Laufzeit >=1:00: beide Feldbedingungen müssen zutreffen.
IMG_3309 * Meitner sucht den Namen links und die Adresse rechts.
Voodoo | Whisky * rock happy kombiniert Dateiname/Pfad und Metadaten.
bpm.120, tempo.100-120, tanz.1,2-2 suchen Audioanalysewerte.
Ähnliche Bilder
Ähnliche Bilder finden im Kontextmenü eines Bildes sucht anhand der Bildanalyse nach optisch ähnlichen Bildern. Die Ergebnisse werden als Auswahl angezeigt. Das Feld Ähnlichkeit im Footer legt die maximale Hamming-Schwelle fest: kleinere Werte sind strenger, größere Werte liefern mehr Treffer.
Der Bereich reicht von 8 bis 48; voreingestellt ist 26. Bilder ohne aktuelle Bildanalyse können nicht als Ausgangsbild verwendet werden.
Kataloge und Vorschauen
Unter macOS enthält Ablage die Befehle zum Anlegen, Öffnen, Hinzufügen und Speichern von Katalogen, zum Anzeigen des Katalogs im Finder sowie zum Öffnen und Vergleichen von Sicherheitskopien.
Ordner fügen Sie über den Button im Kopfbereich hinzu; Strg+A aktualisiert den aktiven Ordner. Unter Sync finden Sie den Diaschau-Import und -Export sowie die MusicPlayer-Befehle zum Koppeln, Trennen und Übertragen von Playlists.
Strg+S speichert den aktiven Katalog; Strg+Shift+S speichert ihn bewusst unter einem neuen Namen.
Über Ablage → Katalog ersetzen… lässt sich auch beim ersten Start direkt ein vorhandener Katalog wählen. Die Frage „Katalog [Katalogname] vor dem Ersetzen speichern ?“ bietet Abbrechen, Nein und Ja. Ja legt eine Sicherheitskopie an und speichert den aktuellen Katalog (bei Bedarf nach Wahl eines Speicherorts), bevor die Dateiauswahl erscheint.
Sind danach mehr als drei Sicherheitskopien vorhanden, nennt eine zusätzliche Frage den bisherigen Katalog und seinen Speicherpfad. Erst nach Älteste löschen oder Alle behalten (auch Schließen/Escape) erscheint die Dateiauswahl. Die Löschbestätigung ist fest an die in der Frage genannten Sicherheitskopien gebunden; sie wird durch einen späteren Katalogwechsel nicht auf einen anderen Katalog übertragen. Nein öffnet die Dateiauswahl direkt; Abbrechen beendet den Wechsel.
Sicherheitskopien bleiben erhalten und können über Ablage → Sicherheitskopie öffnen… oder … vergleichen… verwendet werden. Ein Vergleich verändert keine Katalogdatei.
Beim Hinzufügen eines Ordners sucht Bildverwaltung zuerst nach unterstützten Mediendateien. Dazu gehören JPG, JPEG, PNG, WebP, TIFF, BMP, GIF, HEIC, HEIF, PSD, AVIF und PICT sowie die unterstützten Ton- und Videoformate. Ordner ohne unterstützte Medien werden nicht als leere Ordner angezeigt.
Danach werden Dateiangaben und Metadaten eingelesen; die Fortschrittsanzeige zeigt den Stand. Benötigte Vorschauen entstehen anschließend im Hintergrund. Die angezeigten Pixelmaße beziehen sich auf das Original, bei Videos auf das Videobild.
Versteckte Dateien mit einem Punkt am Anfang des Dateinamens (zum Beispiel ._Foto.jpg oder .Foto.jpg) werden nicht katalogisiert.
Dies gilt auch für Ordnerüberwachung, externe Rückübernahme und das Hinzufügen eines Katalogs. Namen mit Punkten innerhalb des Namens, etwa Foto.pan.jpg, sind davon nicht betroffen. Beim Umbenennen sind Namen mit einem Punkt am Anfang nicht zulässig.
Unter macOS werden HEIC-/HEIF-Vorschauen als SDR-Bilder dargestellt. Anzeige und Vollfenster öffnen diese Dateien direkt. Die Darstellung kann von der Rastervorschau oder einer gespeicherten JPEG-Variante abweichen. Kann das Bild nicht direkt angezeigt werden, verwendet Bildverwaltung eine Ersatzvorschau. Kleine Bilder werden für Vorschauen nicht künstlich vergrößert.
Beim Start ergänzt Bildverwaltung fehlende Vorschauen im Hintergrund. Fehlgeschlagene Versuche werden bei unveränderten Dateien nicht bei jedem Start wiederholt. Mit Vorschau aktualisieren im Kontextmenü können Sie jederzeit einen neuen Versuch anfordern. Eine bereits vorhandene Vorschau bleibt erhalten, wenn die Erneuerung fehlschlägt. Leere Dateien werden übersprungen. Originaldateien bleiben unverändert.
Ordner aktualisieren (unter macOS auch Strg+A) durchsucht den gewählten Ordner und seine Unterordner nach neuen unterstützten Dateien und berücksichtigt ausgeschlossene Ordner. Bereits katalogisierte Dateipfade werden übersprungen: Metadaten, Codec-Infos, Bewertungen und vorhandene Vorschaubilder bleiben erhalten, auch bei geänderter Dateigröße oder Änderungszeit.
Nur neue Dateien werden hinzugefügt und katalogisiert; anschließend entstehen ausschließlich deren Thumbnails im Hintergrund. Die Fortschrittsanzeige unterscheidet neue Dateien von bereits katalogisierten Dateien. Um die Vorschau einer vorhandenen Datei neu zu erzeugen, verwenden Sie gezielt Vorschau aktualisieren.
Bildverwaltung speichert Vorschauen lokal, damit Sie Ihre Medien schnell durchsehen können. Beim Programmstart prüft Bildverwaltung fehlende oder überholte Vorschauangaben im Hintergrund; ein Ordner wird dafür nicht erneut katalogisiert.
Ordnerwechsel zeigen die katalogisierten Dateien ohne Prüfung jedes Originals sofort an, auch bei Netzwerkordnern. Das Kontextmenü Andere Ordner ausblenden begrenzt den Quellbaum auf den aktuellen Ordner und seinen vollständigen Unterbaum; die erforderlichen übergeordneten Ordner bleiben als Pfad sichtbar. Alle Ordner zeigen hebt diese Begrenzung auf.
Beim Anwählen einer Datei prüft Bildverwaltung gezielt ihr Original; fehlt es, erscheint ihr Name rot. Vorschau aktualisieren erzeugt die Vorschau neu und liest bei Videos die tatsächliche Streamauflösung erneut ein; Originale bleiben erhalten. Fehlende in sichtbarer Auswahl suchen prüft ausschließlich die Dateien der aktuellen gefilterten Ansicht, einschließlich der aktivierten Unterordner.
Die Prüfung läuft im Hintergrund, liest Ordner gemeinsam und zeigt eine eigene Fortschrittsanzeige mit geprüften Dateien, gefundenen fehlenden Dateien, nicht prüfbaren Einträgen und dem Button Abbrechen; diese Anzeige ist auch ohne andere laufende Jobs sichtbar.
Mit Abbrechen wird die Suche zwischen den laufenden Ordnerprüfungen beendet; eine abgebrochene Suche verändert die Auswahl nicht. Nicht verbundene Volumes und nicht lesbare Ordner werden als nicht prüfbar übersprungen. Gefundene fehlende Dateien erscheinen als Mehrfachauswahl in der Trefferansicht.
Der Kontextmenü-Befehl N ausgewählte Dateien aus Katalog entfernen entfernt die gesamte angezeigte Auswahl, auch in dieser Trefferansicht; Diese Datei aus Katalog entfernen entfernt ausschließlich die angeklickte Datei. Die Entfernen-Taste berücksichtigt dort ebenfalls die Mehrfachauswahl.
Das Entfernen läuft im Hintergrund und lässt sich über Rückgängig zurücknehmen. Bereits entfernte Einträge werden übersprungen. Originaldateien werden dabei nicht gelöscht. Die Suche selbst entfernt keine Einträge. Unter Einstellungen → Öffnen mit wählt App hinzufügen… eine installierte macOS-App beziehungsweise Windows-EXE aus und speichert ihren eindeutigen Pfad.
Die Liste zeigt nur den App-Namen; Einträge können entfernt und durch Ziehen umsortiert werden. Im Raster und in der Liste übergibt Öffnen mit die gesamte Mehrfachauswahl gemeinsam an die gewählte App, wenn die angeklickte Datei zur Auswahl gehört; die Anzahl steht im Untermenü-Titel.
Bei einer Datei außerhalb der Auswahl wird nur diese Datei übergeben. Die Ziel-App entscheidet, wie sie die übergebenen Dateien verarbeitet. In Anzeige und Vollfenster wird das jeweils sichtbare Medium übergeben.
Bildformate und Vorschauen
PICT-Bilder: Bildverwaltung erkennt unterstützte PICT-Dateien auch unter einer falschen Endung wie .jpg. Für Vorschauen muss FFmpeg installiert sein. Dateien mit .pict und .pct können direkt importiert werden. Originaldateien und ihre Namen bleiben unverändert.
Große JPEG-Dateien: Bildverwaltung verwendet verkleinerte Vorschauen für Raster und Anzeige. Seitenverhältnis und Bildausrichtung bleiben erhalten; die Datei-Info zeigt die ursprünglichen Abmessungen. Originaldateien bleiben unverändert.
Mit Vorschau aktualisieren können Sie eine fehlende oder fehlerhafte Vorschau neu erzeugen. Bearbeitungen in Originalauflösung können bei sehr großen Bildern viel Arbeitsspeicher benötigen.
Photoshop-Dateien (PSD): Dateien mit .psd werden als Bilder katalogisiert. Für die Vorschau muss FFmpeg mit PSD-Unterstützung installiert sein; Photoshop selbst ist dafür nicht erforderlich. Raster und Anzeige zeigen das in der PSD gespeicherte zusammengefügte Bild.
Die Vorschau zeigt keine einzelnen Ebenen und eignet sich nicht für eine verbindliche Farbprüfung. Fehlt ein lesbares zusammengefügtes Bild, kann die Vorschau fehlschlagen; der Katalogeintrag bleibt erhalten. Mit Vorschau aktualisieren fordern Sie einen neuen Versuch an.
Zum Bearbeiten wählen Sie Öffnen mit und das gewünschte Programm. Beim Löschen über Bildverwaltung werden die Vorschauen entfernt; nach dem Wiederherstellen aus dem Papierkorb können sie erneut erzeugt werden. Originaldatei und Ebenen werden durch die Vorschauerzeugung nicht verändert.
AVIF-Bilder: Für Vorschauen ist FFmpeg mit AV1-Unterstützung erforderlich. Bildverwaltung erkennt das Format auch dann, wenn die Datei auf .jpg endet. Originaldatei und Dateiname bleiben unverändert. Mit Vorschau aktualisieren lässt sich die Vorschau neu erzeugen. Dateien mit der Endung .avif können ebenfalls importiert werden.
Raster, Anzeige und Vollfenster
Arbeitsordner zuschaltbar überwachen
Im Kontextmenü eines Source-Ordners schaltet Ordner überwachen die automatische Aufnahme ein oder wieder aus; ein Häkchen zeigt die eigene aktive Überwachung. Sie richtet sich nach dem vorhandenen Schalter Mit Unterordnern: ausgeschaltet nur der gewählte Ordner, eingeschaltet auch seine Unterordner.
Eine spätere Änderung dieses Schalters gilt für alle eingeschalteten Ordnerüberwachungen. Mehrere Arbeitsordner können gleichzeitig eingeschaltet werden.
Eine eingeschaltete Ordnerüberwachung bleibt bei Ansichtswechseln aktiv. Sie endet beim Ausschalten, beim Katalogwechsel oder beim Beenden von Bildverwaltung und muss nach einem Neustart erneut eingeschaltet werden. Wird der Ordner unerreichbar, endet die Überwachung mit einem Hinweis.
Auf Netzlaufwerken muss die Verbindung Dateiänderungen melden können; bei Problemen verwenden Sie Ordner aktualisieren.
Neue unterstützte Mediendateien und Änderungen an bereits katalogisierten Dateien werden nach einer kurzen Schreibruhe aufgenommen beziehungsweise aktualisiert; Raster und Vorschauen werden erneuert. Bewertungen und manuelle Schlagwörter bleiben erhalten. Ton und Film erhalten ihre Vorschauen über den vorhandenen Hintergrundlauf.
Die Aktivierung führt keinen nachträglichen Import vorhandener, bisher nicht katalogisierter Dateien aus; dafür Aktualisieren verwenden. Ausgeschlossene Dateien/Ordner bleiben ausgeschlossen; versteckte Dateien und versteckte Unterordner sowie symbolische Verknüpfungen werden nicht aufgenommen.
Löschungen oder Verschiebungen außerhalb der App entfernen keine Katalogeinträge und ordnen keine Dateien automatisch neu zu.
Die manuelle Überwachung bleibt beim Ordner- und Ansichtswechsel aktiv und ist unabhängig davon, ob Topaz läuft. Sie endet beim Ausschalten, Katalogwechsel oder Beenden der App; nach einem Neustart wird sie nicht automatisch eingeschaltet.
Wird der überwachte Ordner unerreichbar, endet seine Überwachung mit einem Hinweis. Netzwerkvolumes müssen native Dateisystemereignisse liefern; die Überwachung ist kein regelmäßiger Vollscan. Fehler erscheinen über die bestehende Warnanzeige.
Ergebnisse externer Programme automatisch aufnehmen
Die Ergebnisübernahme externer Programme beginnt mit Öffnen mit aus Bildverwaltung. Das bloße Anwählen eines Ordners startet keine Überwachung. Für eine unabhängig laufende Überwachung verwenden Sie Ordner überwachen im Ordner-Kontextmenü.
Affinity starten (macOS): Wählen Sie Öffnen mit → Affinity und warten Sie, bis die Arbeitskopie geöffnet ist. Währenddessen erscheint „Affinity öffnet das Bild …“. Ein gespeicherter Auftrag wird wieder aufgenommen. Bei einem Verbindungsfehler bleibt er zur Wiederaufnahme erhalten.
In Affinity müssen der MCP-Zugang und der Desktop-Dateizugriff aktiviert sein. Warten Sie den Abschluss der Übergabe ab, bevor Sie den Katalog wechseln oder weitere Bearbeitungen starten.
Externe Programme auf macOS: Wählen Sie unter Voreinstellungen → Öffnen mit → App hinzufügen… das installierte Programm aus. Aktivieren Sie für dieses Programm Ergebnisse automatisch übernehmen, wenn neue Ausgaben automatisch aufgenommen werden sollen.
Für Programme mit unterstützter automatischer Übernahme ist die Option standardmäßig eingeschaltet; ausdrücklich gespeicherte Entscheidungen bleiben erhalten. Wählen Sie auch bei Installationen in Unterordnern die eigentliche .app aus, beispielsweise Photoshop im Adobe-Ordner.
Ein oder mehrere Medien über Öffnen mit öffnen und im externen Programm ganz normal speichern oder exportieren. Es wird die katalogisierte Datei übergeben, keine automatische Arbeitskopie angelegt. Neue Ergebnisse als neue Datei im direkten Quellordner speichern; andere Ausgabeordner und Unterordner werden nicht automatisch mit überwacht.
Ausgeschlossene und bereits vorhandene nicht katalogisierte Dateien bleiben ausgeschlossen. Nach dem vollständigen Speichern werden neue Ergebnisse übernommen und katalogisierte Überschreibungen mit aktualisierten Vorschauen angezeigt.
Bei Start aus einer konkreten Sammlung werden neue Ergebnisse zusätzlich dieser Ausgangssammlung zugeordnet. Mehrere Sitzungen desselben Ordners können Ergebnisse mehreren Ausgangssammlungen zuordnen; eine eindeutige Zuordnung zu einem Original liefert das externe Programm nicht.
Die Überwachung endet beim Beenden des externen Programms, Katalogwechsel oder Beenden von Bildverwaltung. Ein späterer Programmstart im Finder startet keine alte Sitzung erneut. Ausschalten von Ergebnisse automatisch übernehmen beendet auch noch aktive Sitzungen dieses Programms.
Die Einstellung wird pro Programm gespeichert und gilt für Grid, Anzeige und Vollfenster. Die allgemeine Programm-Rückübernahme wird derzeit nur auf macOS angeboten. Affinity bleibt die Ausnahme mit eigener Arbeitskopie und gezieltem Übernehmen; dafür erscheint statt des allgemeinen Schalters der Hinweis Eigene Affinity-Rückübernahme.
Topaz Photo, Topaz Photo AI und Gigapixel (macOS): Ein oder mehrere Bilder über Öffnen mit an das jeweilige Programm übergeben. Nur die direkten Ordner dieser Bilder werden während der Programmsitzung auf neue und geänderte Mediendateien überwacht; Unterordner und andere Ausgabeordner bleiben außen vor.
Wurde Öffnen mit aus einer konkreten Sammlung gestartet, werden neu entstehende Ergebnisse zusätzlich dieser Ausgangssammlung zugeordnet, auch nach einem Ansichtswechsel. Vorhandene Dateien werden dadurch keiner Sammlung hinzugefügt.
Bei gleichzeitig gestarteten Sitzungen aus mehreren Sammlungen im selben Ordner kann ein neues Ergebnis in diesen Sammlungen erscheinen, da das externe Programm keine Zuordnung zum Original liefert. Ein Wechsel der Ansicht in Bildverwaltung erweitert die überwachten Ordner nicht.
Bei mehreren übergebenen Ordnern gelten diese Grenzen für jeden einzeln. Die Überwachung endet beim Beenden des jeweiligen Programms, beim Katalogwechsel oder beim Beenden von Bildverwaltung. Nur ein erneutes Öffnen mit aus Bildverwaltung startet sie wieder; ein späterer Programmstart im Finder tut das nicht.
Neue Ergebnisse werden übernommen, sobald das externe Programm sie fertig gespeichert hat. Bereits katalogisierte Dateien erhalten nach dem Überschreiben aktualisierte Vorschauen und Dateiangaben; Bewertungen und manuelle Schlagwörter bleiben erhalten.
Vor Beginn der Bearbeitung vorhandene, nicht katalogisierte Dateien werden nicht automatisch aufgenommen. Bei Problemen nennt das Warnsymbol in der Werkzeugleiste den Grund. Für Netzwerkordner muss das Laufwerk Dateiänderungen melden können.
Affinity: Die gezielte Aufnahme von JPEG und AF-Datei erfolgt ausschließlich über den vorhandenen Bearbeitungsauftrag und Aus Affinity übernehmen. Dafür wird weder der Originalordner allgemein abgesucht noch der Desktop-Arbeitsordner in den Katalog importiert. Das Schließen des Dokuments beendet erledigte Affinity-Aufträge wie unten beschrieben.
Mehrfachaktionen geschehen im Raster. Anzeige und Vollfenster beziehen sich immer auf genau ein sichtbares Medium. G oder R öffnet das Raster, L die Liste und J zeigt das aktuelle Medium im Raster.
Ein Klick wählt aus; Doppelklick oder Eingabe öffnet Anzeige. Videos werden direkt über den geschützten Dateizugriff der App wiedergegeben. Beim Wechsel zum nächsten Video ersetzt dessen eigene Quelle die vorherige sofort. O, Z und A öffnen die Ordner- / Zeit- / Auswahlansicht. S wechselt zu Sammlungen, I zur Info.
Navigation im Source-Baum und in Sammlungen
Navigation in Source und Sammlungen: Bei Fokus auf einer Baumzeile aktiviert Pfeil hoch den vorherigen und Pfeil runter den nächsten sichtbaren Eintrag. Die zugehörigen Dateien erscheinen sofort im Grid. Jeder Tastendruck bewegt genau eine sichtbare Zeile; Gedrückthalten wiederholt die Schritte.
Dies gilt für Ordner, Zeit (Jahr/Monat/Tag), Orte und Sammlungen. Eingeklappte oder ausgeblendete Zweige sowie Mit Unterordnern-/Mit Untersammlungen-Schalter werden übersprungen; Alle Ordner, Alle Zeiten, Alle Orte und Alle Sammlungen gehören zur Navigation.
Am Anfang und Ende bleibt die Auswahl stehen. Die vorhandenen Regeln des jeweiligen Bereichs gelten wie beim Anklicken; bei Zeit kann sich dabei der aufgeklappte Zweig ändern. In Texteingaben sowie mit Zusatztasten gilt diese Navigation nicht.
Die Pfeiltasten im Grid bewegen weiterhin den Dateifokus.
Im Zeitbaum wechselt Shift+Pfeil hoch/runter zum vorherigen/nächsten vorhandenen Zeitraum derselben Ebene: Jahr zu Jahr, Monat zu Monat oder Tag zu Tag. Untereinträge werden übersprungen. Auch Zeiträume in eingeklappten Zweigen sind erreichbar; ihr Jahres-/Monatszweig wird bei der Anwahl geöffnet.
Ausgeblendete Zeiträume samt Unterzweigen werden ausgelassen. Monatswechsel funktionieren über Jahresgrenzen, Tageswechsel über Monatsgrenzen. Am Anfang/Ende bleibt die Anwahl stehen. Ohne Shift folgt die Navigation weiterhin der nächsten sichtbaren Zeile.
Zeitstrahl
Die Ansicht Zeit umfasst alle katalogisierten Medien des geöffneten Katalogs, unabhängig vom vorher gewählten Ordner oder einer Sammlung. Jahre, Monate, Tage und ihre Dateizahlen werden beim Öffnen der Zeitansicht sowie nach Importen, Datumsänderungen, dem Ergänzen von Metadaten und Katalogwechseln aktualisiert.
Maßgeblich ist das gespeicherte Aufnahmedatum in lokaler Zeit; fehlt es, wird das Änderungsdatum verwendet. Bereits in den Papierkorb gelegte Einträge zählen nicht mit. Ein zuvor fokussiertes oder ausgewähltes Medium öffnet beim Wechsel zu Zeit den passenden Jahres- und Monatszweig.
Beim Wechsel von Ordner oder einer Sammlung nach Zeit bestimmt die im Grid fokussierte Datei den Tag. Ihr Jahres-/Monatszweig wird geöffnet, und der Dateifokus bleibt auf derselben Datei. Von der bisherigen Einzel- oder Mehrfachauswahl bleiben alle Dateien erhalten, die am selben Tag liegen und im neuen Zeitraster sichtbar sind; Dateien anderer Tage werden abgewählt.
Die fokussierte Datei muss dabei nicht selbst ausgewählt sein und wird nicht zusätzlich markiert. Die fokussierte Datei und der aktive Zeitbaumeintrag werden möglichst mittig angezeigt. Beim anschließenden Wechsel zu Ordner wird der zugehörige Ordner geöffnet und die Datei dort ebenfalls möglichst mittig angezeigt.
Ohne gültige zeitliche Zuordnung wird die Auswahl aufgehoben. Auch beim Wechsel zu einem anderen Jahr, Monat, Tag oder Alle Zeiten wird die Auswahl aufgehoben, damit außerhalb des neuen Zeitraums keine unsichtbaren Dateien markiert bleiben.
Ein erneuter Klick auf die bereits aktive Zeitansicht oder denselben Zeitraum erhält die Auswahl. Mehrere innerhalb des Zeitraums ausgewählte Medien können gemeinsam in eine Sammlung gezogen werden. In Raster und Liste der Zeitansicht lassen sich mehrere Dateien über die roten Auswahlpunkte markieren. Shift-Klick auf einen Auswahlpunkt ergänzt den Bereich seit dem letzten Auswahlpunkt. Strg+A wählt alle sichtbaren Treffer aus.
Der gewählte Zeitraum bleibt beim Markieren erhalten; auch Aktionen auf die Auswahl berücksichtigen die Mehrfachauswahl.
Strg+1–Strg+9 (eigene Effekte): Unter Voreinstellungen → Effekte frei und eindeutig zuweisen; Raster/Liste: Auswahl, sonst Fokus; Anzeige/Vollfenster: angezeigte Datei. Keine Effekte in Eingabefeldern, Dialogen oder Diaschau-Editor. Strg+0 bleibt für Zoom zurücksetzen reserviert; wiederholtes Gedrückthalten startet keinen weiteren Auftrag. Windows: Strg+1 bis Strg+9.
Kontextmenüs am Fensterrand
Öffnen Sie ein Kontextmenü mit der rechten Maustaste. Lange Menüs lassen sich mit Mausrad oder Trackpad scrollen. Bewegen Sie den Zeiger auf einen Eintrag mit Pfeil und anschließend in das Untermenü, um dessen Befehle zu wählen.
Zusatzinfo im Raster: Zeigen Sie mit der Maus auf ein Vorschaubild und halten Sie Strg gedrückt (Windows: Strg). Die eingeblendete Info zeigt den Ordner und das Aufnahmedatum mit Uhrzeit, ersatzweise das Änderungsdatum. Loslassen der Taste, Verlassen der Datei oder Scrollen blendet die Info aus.
Der Info-Bereich zeigt die Details der fokussierten Datei, auch wenn mehrere Dateien ausgewählt sind.
Sortierung
Im Sortiermenü stehen Dateiname, Ordnername, Trackname, Art, Aufnahmezeit, Änderungszeit, Importzeit, Dateigröße, Formatgröße, Medienlänge, Bewertung und am Ende Eigene Reihenfolge. Dateiname verwendet eine natürliche Nummernsortierung: 1, 2, 3, 10, 11, 100 statt 1, 10, 100, 2. Art sortiert alphabetisch nach Dateiendung, wie im Finder. Formatgröße bedeutet immer Breite × Höhe in Pixeln.
Medienlänge verwendet die gespeicherte Laufzeit von Audio- und Videodateien. Standardmäßig zeigt das Raster bis zu fünf Medien pro Zeile; mit Strg+Plus, Strg+Minus und Strg+0 lässt sich die Größe verändern beziehungsweise auf die Standardgröße zurücksetzen.
Im Raster und in der Liste wählt Strg+N die Dateinamensortierung, Strg+D das Aufnahmedatum und Strg+E die eigene Reihenfolge (Windows: Strg+N / Strg+D / Strg+E). In der Zeitansicht gilt immer Aufnahmedatum; Strg+N und Strg+E ändern dort nichts.
Das Sortiermenü bietet dort ausschließlich Aufnahmezeit an. Die gewählte Richtung bleibt dabei erhalten. Der Button rechts neben dem Sortiermenü zeigt ▲ für aufsteigend und ▼ für absteigend; ein Klick oder U kehrt die Richtung um, auch bei eigener Reihenfolge und Trefferreihenfolge.
Beim Sortieren, Filtern, Wechsel zwischen Raster und Liste oder beim Wechsel zu Ordner, Zeit und Orte bleibt das zuletzt fokussierte Medium sichtbar und wird mittig angezeigt; wenn es nicht mehr enthalten ist, wird das erste ausgewählte Medium verwendet.
In einem geöffneten Source-Ordner kann ein Medium oder eine markierte Gruppe auf ein anderes Medium gezogen werden. Das Zielmedium zeigt dabei die Einfügemarkierung vor oder nach sich, wie beim Ziehen in Sammlungen. Ohne gespeicherte Positionen entspricht Eigene Reihenfolge zunächst der Reihenfolge der internen Katalog-IDs (normalerweise der Aufnahme in den Katalog).
Beim ersten Verschieben wird die aktuell sichtbare Sortierung als Ausgangspunkt übernommen; später neu importierte Dateien stehen am Ende. Dadurch entsteht eine kataloglokale Eigene Reihenfolge für genau diesen Ordner; Dateien im Finder werden weder verschoben noch umbenannt.
Nach dem Ablegen bleibt die verschobene Auswahl markiert und wird an ihrer neuen Position sowohl im Raster als auch in der Liste möglichst mittig angezeigt. Mit eingeschaltetem Mit Unterordnern können auch Dateien aus verschiedenen Unterordnern gemeinsam umgeordnet werden.
Die Einstellung bleibt eingeschaltet, und nach erfolgreichem Ablegen wird auf die eigene Reihenfolge gewechselt. Bei einem abgewiesenen Ablegen bleiben Unterordner-Einstellung, Sortierung und gespeicherte Reihenfolge erhalten. Sie steht im Sortiermenü am Ende.
Der Richtungspfeil und U zeigen diese Reihenfolge vollständig umgekehrt an; die gespeicherten Positionen werden dabei nicht verändert. Mit eingeschalteten Unterordnern gilt die gespeicherte eigene Reihenfolge für die gesamte angezeigte Ordnerstruktur.
Die Reihenfolge eines separat geöffneten Unterordners wird unabhängig davon gespeichert.
Die unteren Buttons Video, Ton und Bild funktionieren im Ordnerbereich und in Sammlungen, einschließlich Alle Ordner und Alle Sammlungen. Ein einfacher Klick hebt passende Dateien hervor; Strg-Klick (Windows Strg-Klick) zeigt nur die gewählten Medienarten.
Erneuter Modifikatorklick schaltet den jeweiligen Filter wieder aus. Mehrere aktive Medienarten werden gemeinsam angezeigt. Der Filter bleibt auf die aktuelle Sammlung, deren gegebenenfalls eingeschlossene Untersammlungen oder die Mehrfachauswahl von Sammlungen begrenzt und berücksichtigt die aktuelle Suche. Raster, Liste, Dateianzahl und Anzeige-Navigation verwenden denselben Filter.
Bei fokussiertem Medienbutton entspricht Strg+Eingabe oder Strg+Leertaste dem Strg-Klick (Windows Strg).
Bewertungen erscheinen im Raster direkt vor dem roten Auswahlpunkt; die beiden Textzeilen der Karte bleiben dabei mit Abstand zum Auswahlrahmen. In der Liste stehen die kleinen Sterne rechtsbündig unmittelbar vor dem Ordner. Die Spalten bleiben für alle Zeilen gleich ausgerichtet, unabhängig davon, ob eine Bewertung vorhanden ist.
Im fokussierten Raster- oder Listeneintrag setzen die Tasten 1 bis 5 die Bewertung; 0 löscht sie. Sind mehrere Dateien ausgewählt und die fokussierte Datei gehört dazu, gilt die Bewertung für die gesamte Auswahl. Bewertungen über die Zifferntasten 0 bis 5 gelten nur ohne Strg, Strg oder Alt, auch in Anzeige nach dem Transformieren. Strg+1 bis Strg+9 (Windows: Strg+1 bis Strg+9) starten ausschließlich den zugewiesenen Effekt und setzen keine Sterne.
Bereits vorhandene Bewertungen werden weiterhin an erzeugte Varianten übernommen. Die Auswahl bleibt nach dem Bewerten bestehen: Mit einer weiteren Zahlentaste können Sie die Bewertung unmittelbar erneut ändern oder mit 0 entfernen, ohne eine Datei ab- und wieder anzuwählen.
Die Footer-Buttons Video, Ton und Bild verhalten sich wie die Seitenformat-Buttons: Ein Klick markiert passende Medien. Mit Strg-Klick (Windows: Strg-Klick) wird die aktuelle Ordneransicht auf die jeweilige Dateiart gefiltert. Das gilt sowohl für einen einzelnen Ordner als auch übergreifend für Alle Ordner; bei Alle Ordner werden die passenden Dateien aus dem gesamten Katalog gezeigt.
Mehrere aktivierte Buttons werden zusammen angezeigt; ein weiterer Klick entfernt die Markierung oder den Filter. Auch der zuerst aktivierte Medienfilter lässt sich sofort durch erneuten Strg-Klick (Windows: Strg-Klick) ausschalten; das Loslassen der Zusatztaste während des Klicks erzeugt keine zusätzliche Markierung.
Bei Videos zeigt Info → Datei nach Größe und vor Pixel die Laufzeit und den Codec als Container • Videocodec (zum Beispiel MP4 • h264). Die Laufzeit erscheint als Minuten:Sekunden, bei längeren Videos als Stunden:Minuten:Sekunden. Im Raster und in der Liste erscheint bei Videos die gespeicherte Laufzeit statt der Dateityp-Angabe vor Pixelgröße und Dateigröße. Nicht ermittelbare Werte erscheinen als Strich.
Bild
Strg+Shift+A: Im Raster, in der Liste und in Anzeige direkt die Bearbeitung der fokussierten Datei öffnen: Bilder transformieren, Ton oder Video mit Markern und Bereichen bearbeiten und exportieren. Im Vollfenster Wechsel in den entsprechenden Anzeige-Bearbeitungsmodus. Windows: Strg+Shift+A
Öffnen mit Affinity und übernehmen (macOS)
Wählen Sie im Kontextmenü eines Bildes Öffnen mit → Affinity. Unter macOS öffnet Bildverwaltung eine Arbeitskopie. Bearbeiten Sie diese in Affinity und lassen Sie das Dokument geöffnet. Öffnen Sie anschließend in Bildverwaltung den grünen a-Button mit dem Hinweis Aus Affinity übernehmen.
Er erscheint, solange Aufträge für den aktuellen Katalog vorhanden sind; die Zahl zeigt bereite oder gespeicherte Arbeitsstände. Wählen Sie in Affinity das gewünschte Dokument und in Bildverwaltung Übernehmen – JPEG + AF. Über dem Button steht der zugehörige Originalname.
Ein zusätzlicher Speicherdialog ist nicht erforderlich. Unter Windows öffnet Öffnen mit das ausgewählte Programm; die besondere Affinity-Rückübernahme steht dort nicht zur Verfügung.
Die erste Übernahme aus abc.jpg erzeugt abc.af als bearbeitbare Arbeitsdatei und abc_1.af.jpg als JPEG. Beide werden katalogisiert und übernehmen Bildinformationen und Sammlungszuordnungen des Originals. Das Affinity-Dokument und der Auftrag bleiben offen.
Nach weiteren Bearbeitungen, beispielsweise einer neuen Ebene, erneut Übernehmen wählen: Es entsteht abc_2.af.jpg, während dieselbe abc.af durch den aktuellen Stand ersetzt wird. Weitere Übernahmen erzeugen abc_3.af.jpg usw. Frühere JPEG-Stände und das Original bleiben erhalten.
Die AF-Datei behält ihre Katalog-ID; Vorschau und Dateidaten werden aktualisiert und zeigen den jüngsten JPEG-Stand. Bei unveränderter Ansicht wird das neue JPEG ausgewählt und gegebenenfalls in Anzeige angezeigt.
Ist abc.af bereits beim Start einer neuen JPG-Bearbeitung belegt, verwendet der Auftrag einen freien AF-Namen und zeigt ihn im Dialog an. Nur die zu diesem Auftrag gehörige AF-Datei wird bei weiteren Übernahmen aktualisiert. Vorhandene JPEGs werden nie überschrieben; belegte Nummern werden übersprungen.
Wird eine katalogisierte AF-Datei über Öffnen mit → Affinity geöffnet, wird beim Übernehmen diese Arbeitsdatei aktualisiert und ein neuer JPEG-Stand daneben angelegt. Bereits früher abgelegte, noch nicht katalogisierte AF-Dateien lassen sich durch Aktualisieren ihres Ordners aufnehmen.
Bildverwaltung prüft offene Affinity-Aufträge auch bei geschlossenem Übernahme-Dialog. Beim Schließen eines vollständig übernommenen Dokuments endet der Auftrag automatisch; der zugehörige Arbeitsordner wird in den Papierkorb verschoben.
Nach der letzten Übernahme gespeicherte weitere Änderungen bleiben unter Geschlossene Arbeitskopien erhalten. Wieder öffnen nimmt den gespeicherten Arbeitsstand auf. Ungespeicherte und beim Schließen verworfene Änderungen lassen sich nicht wiederherstellen.
Erneutes Öffnen mit → Affinity am selben Original nimmt einen vorhandenen Auftrag wieder auf. Mit Auftrag beenden schließen Sie das Dokument und entfernen den Arbeitsordner, ohne erneut zu speichern oder zu exportieren.
Im Übernahme-Dialog lässt sich die JPEG-Qualität wählen: Höchste Qualität, Hoch (85), Mittlere Qualität oder Niedrige Qualität. Standard ist Hoch (85); die letzte Auswahl wird auf diesem Gerät gespeichert. Bildverwaltung verwendet ausdrücklich die passende Affinity-Exportvorgabe.
Die AF-Arbeitsdatei bleibt von der JPEG-Qualität unabhängig. Nach einem Katalogimportfehler bereits gespeicherte Ausgaben werden beim erneuten Übernehmen weiterverwendet; eine dann geänderte Qualitätsauswahl wirkt nicht nachträglich auf das vorhandene JPEG.
Aktivieren Sie in Affinity unter Einstellungen → Protokoll für Modellkontext (MCP) den MCP-Zugang und den Desktop-Dateizugriff. Arbeitskopien liegen auf dem Schreibtisch unter Bildverwaltung-Affinity; beim Übernehmen werden die Ergebnisse neben dem Original gespeichert.
Lassen Sie die Arbeitskopie geöffnet und speichern Sie sie nicht unter einem anderen Namen. Weitere Bearbeitungen übernehmen Sie über denselben Auftrag. Normales Speichern in Affinity sichert nur die Arbeitskopie auf dem Schreibtisch; die katalogisierte AF-Datei wird erst mit Übernehmen aktualisiert.
Offene Affinity-Aufträge bleiben nach einem Neustart erhalten und werden im zugehörigen Katalog angezeigt. Arbeitsordner zeigt die Arbeitskopie im Finder. Übernehmen – JPEG + AF speichert die Ergebnisse und schließt den Dialog. Mit × schließen Sie ihn ohne Übernahme. Auftrag beenden schließt das Dokument in Affinity und verschiebt den Arbeitsordner in den Papierkorb; Änderungen seit der letzten Übernahme werden dabei nicht gesichert. Übernehmen Sie benötigte Änderungen daher zuerst.
Zum späteren Weiterarbeiten öffnen Sie die katalogisierte AF-Datei. Bei einem Verbindungs- oder Übernahmefehler bleiben Auftrag und Arbeitskopie für einen erneuten Versuch erhalten.
Skalieren in eigenen Effekten: Legen Sie in der Vorlage die Breite, Höhe oder proportionale Einpassung fest. Bildverwaltung erzeugt eine neue JPEG-Variante neben dem Original. Bildausrichtung, Katalogangaben und Sammlungszuordnungen werden übernommen; die Variante steht nach dem Original. Die Originaldatei bleibt unverändert.
KI-Ausgabegröße und Qualität: Im KI-Retuschedialog und in jedem KI-Schritt unter Voreinstellungen → Effekte lassen sich Ausgabegröße und Qualität wählen. In jedem KI-Retuscheschritt steht neben Ausgabegröße und Qualität auch Bildmodell.
Ein ausdrücklich gewähltes Modell wird pro Schritt mit der Effektvorlage gespeichert und bei deren Ausführung verwendet, auch bei Stapeln und Tastenkürzeln. Unterschiedliche Effekte und mehrere KI-Schritte desselben Effekts können verschiedene Modelle verwenden. API-Voreinstellung übernimmt das allgemeine Modell aus API-Keys.
Beim Start eines Auftrags werden die wirksamen Modelle festgehalten. Eine spätere Änderung der API-Voreinstellung verändert einen bereits gestarteten oder vorgemerkten Auftrag nicht. Die verfügbaren Ausgabegrößen und Qualitätsstufen sowie ihre Prüfung richten sich nach dem wirksamen Modell des jeweiligen Schritts.
Die Effektvorlage speichert beide Werte pro Schritt, auch für Stapel und Tastenkürzel. Neue KI-Schritte starten mit Originalgröße (API-Grenze) und „Hoch“; Prüfen Sie bei gespeicherten Vorlagen die dort eingestellte Größe und Qualität.
Zur Wahl stehen Automatik, Originalgröße innerhalb der API-Grenzen und lange Kanten von 1536, 2048, 2560 oder 3840 Pixeln. Das jeweilige Eingabebild bestimmt das Seitenverhältnis; die Maße werden auf 16-Pixel-Schritte gerundet. Die Vorschau zeigt die angeforderten Pixelmaße.
Bei Effekten dient ein ausgewähltes Original als Beispiel; vorherige Skalier- und KI-Schritte mit fester Ausgabegröße werden in der Vorschau berücksichtigt. Nach einem Schritt mit noch unbekannter Ausgabegröße (Automatik oder Topaz) werden die Maße erst bei der Ausführung berechnet.
Ohne ausgewähltes Bild werden die Maße erst bei der Ausführung berechnet. Automatik legt keine vorab bekannte Größe fest. Bei Panoramen bezieht sich eine feste Größe auf das erste Bild; für eine freie Panoramaform Automatisch als Ausgabegröße wählen.
API-Grenzen: höchstens 3840 Pixel je Kante, 8.294.400 Pixel insgesamt, mindestens 655.360 Pixel und maximal 3:1. Originalgröße kann dadurch verkleinert oder bei sehr kleinen Bildern vergrößert werden. Mehr als 3.686.400 Pixel gelten als experimentell.
Sehr hoch und Maximum benötigen ein GPT-Image-2.5-Modell; unpassende Einstellungen werden vor einer kostenpflichtigen Anfrage abgewiesen. Höhere Größe und Qualität können Kosten und Laufzeit erhöhen. Die empfangene Datei wird ohne nachträgliches Hochskalieren gespeichert.
Bei maximaler Qualität kann eine Anfrage bis zu zehn Minuten laufen.
Bei kleiner Fensterhöhe lässt sich der KI-Dialog bis zu den Schaltflächen zum Starten und Abbrechen scrollen.
KI-Retusche überträgt erst nach KI erzeugen das gewählte Bild und die Anweisung an OpenAI; Originale bleiben unverändert, das Ergebnis wird als neue Variante angelegt. Vor der Anweisung wird das verwendete Bildmodell gewählt. Bildverwaltung speichert Modell-ID und Anweisung bei der erzeugten Variante; beide stehen im Info-Bereich unter KI, das Modell vor dem Prompt, und bleiben auch in Katalog-Sicherungen erhalten.
Der Kontextmenü-Befehl heißt auch bei Mehrfachauswahl KI …. Bei mehreren Bildern erscheint im Eingabefenster das Kontrollkästchen Panorama erstellen. Ohne Häkchen werden die Bilder einzeln bearbeitet; mit Häkchen entsteht ein gemeinsames Panorama.
Bei Einzelbearbeitung startet KI-Stapel starten für jedes Bild nacheinander einen separaten KI-Auftrag mit derselben Anweisung, demselben Modell und denselben Ausgabeoptionen. Jede neue Variante liegt neben ihrem jeweiligen Original.
Die Ausgabeabmessungen werden pro Bild berechnet. Es gelten die Fortschritts-, Fehler- und Abbruchregeln der Bild-Effektstapel: Abbrechen verhindert weitere Starts, die aktive Datei wird noch fertiggestellt und fertige Ergebnisse bleiben erhalten.
Nur Panorama erstellen mit KI-Panorama erzeugen übergibt alle ausgewählten Bilder gemeinsam in ihrer Auswahlreihenfolge; das gemeinsame Ergebnis liegt neben dem in natürlicher Dateinamensortierung letzten Ursprungsbild und verwendet dessen Namen mit .pan., beispielsweise IMG_1042.pan.jpg.
Existiert dieser Name bereits, folgt IMG_1042.pan-1.jpg usw. Die verwendeten Ursprungsbilder werden mit Dateinamen, damaligen Pfaden und ihrer Eingabereihenfolge dauerhaft im Katalog gespeichert. Im Info-Bereich KI steht links neben dem Prompt-Textfeld unter der Beschriftung Prompt der kompakte Button PAN.
Er schaltet die Kennzeichnung der zugehörigen Quellbilder ein und aus. Direkt nach erfolgreicher Panorama-Erzeugung wird PAN für das neue Ergebnis automatisch eingeschaltet. Auch ein Klick auf eine Panorama-Datei im Grid oder in der Liste aktiviert deren Quellenmarkierung und ersetzt eine bisherige PAN-Quellgruppe. Strg+P (Windows: Strg+P) toggelt den Modus ebenfalls; beim Einschalten gilt das fokussierte Panorama, beim Ausschalten kann auch ein Quellbild fokussiert sein.
Sichtbare Quellbilder erhalten im Raster und in der Liste einen roten Rahmen. Der aktive PAN-Button ist rot hervorgehoben. Die normale Auswahl bleibt erhalten. Scrollen, Grid-/Listenwechsel und Navigation sind weiter möglich; Quellen außerhalb der aktuellen Ansicht werden nicht automatisch eingeblendet. PAN bleibt im aktiven Modus auch bei Fokus auf einem Quellbild zum Ausschalten erreichbar.
Beim Katalogwechsel oder App-Ende endet der Modus. Der Button erscheint bei gespeicherten Panorama-Quellen; für ältere Ausgaben ohne gespeicherte Quellen wird keine Liste erfunden. Es entsteht keine zusätzliche Begleitdatei. Die Angaben bleiben bei Katalogsicherungen, Rückgängig-Snapshots und abgeleiteten Varianten erhalten, auch wenn Originale später umbenannt oder entfernt werden.
Die Eingabereihenfolge für die Panoramaerzeugung bleibt erhalten; nur der Ausgabename wird aus dem natürlich letzten Namen abgeleitet. Das Ausgabeformat richtet sich weiterhin nach dem ersten Eingabebild. Die beim Dialogöffnen erfasste Bildauswahl bleibt für den Auftrag fest; Ton- und Videodateien werden ausgefiltert.
In Anzeige gilt KI ausschließlich für das dort sichtbare Bild. KI kann Bilddetails verändern. Unter Voreinstellungen → API Keys aktualisiert Verfügbare Bildmodelle aktualisieren die für den gespeicherten API-Schlüssel verfügbaren GPT-Bildmodelle.
Beim OpenAI-Schlüssel zeigt Testen das Ergebnis dauerhaft direkt im Einstellungsfenster. Bei einem Fehler stehen dort HTTP-Status und die von OpenAI gelieferten Fehlerdetails; der Text lässt sich kopieren. Der Test prüft die Anmeldung und den Zugriff auf die Modellliste, nicht Guthaben oder die erfolgreiche Ausführung einer Bildbearbeitung.
Die abgerufene Liste bleibt ausschließlich lokal gespeichert; ein Modellzugriff oder eine Bildbearbeitung kann trotzdem von OpenAI abgelehnt werden. Fehler beim Anwenden gespeicherter Effekte, auch bei lokaler Bildschärfung, erscheinen als Dialog „Effekt fehlgeschlagen“; eine lokale Schärfung nutzt keine KI.
Verschobenen Ordner neu zuweisen
Wurde ein Ordner im Finder oder Explorer verschoben oder umbenannt, im Source-Baum den bisherigen Ordner mit der rechten Maustaste anklicken und Ordner neu zuweisen … wählen. Im Auswahldialog den verschobenen Ordner selbst auswählen, nicht dessen übergeordneten Ordner.
Anschließend alten und neuen Pfad prüfen und mit Neu zuweisen bestätigen. Die relativen Dateinamen und die Unterordnerstruktur müssen übereinstimmen. Bei einem Ordner mit katalogisierten Dateien muss mindestens eine davon am neuen Ort gefunden werden; andere fehlende Dateien bleiben als fehlend im Katalog.
Die Zuordnung ändert ausschließlich Katalogpfade einschließlich Unterordnern, ausgeschlossenen Ordnern und eigener Reihenfolge. Dateien werden weder verschoben noch neu importiert. Bewertungen, Schlagwörter, Vorschauen und Sammlungszuordnungen bleiben erhalten.
Bereits katalogisierte Zielordner und ineinander liegende alte/neue Ordner werden abgewiesen; Katalogbestände werden nicht zusammengeführt. Nach erfolgreicher Neuzuweisung wird die Rückgängig-/Wiederholen-Liste geleert, da ältere Dateibefehle noch die bisherigen Pfade enthalten können.
Eine falsche Zuordnung kann durch erneutes Zuweisen zum richtigen vorhandenen Ordner korrigiert werden.
Beim Wechsel von einer lokalen Festplatte auf einen Dateiserver die innere Ordnerstruktur und Dateinamen beibehalten und anschließend Ordner neu zuweisen … verwenden. Passende lokal gespeicherte Editoranalysen werden den neuen Pfaden zugeordnet und bleiben erhalten. Dateigröße und Änderungszeit müssen zur gespeicherten Quelle passen. Bei einem eingerichteten und aktivierten Analyseserver werden vollständige lokale Analysen anschließend automatisch dorthin synchronisiert. Bereits vorhandene Serverergebnisse werden wiederverwendet. Die bisherigen lokalen Analysedaten bleiben bis zur bestätigten vollständigen Übernahme und Serversynchronisierung erhalten; anschließend werden nachweislich überholte Pakete bereinigt.
Wer Dateien zusätzlich umsortiert oder diesen Zuordnungsweg nicht verwendet, muss die betroffenen Medien erneut analysieren. Eine allgemeine automatische Wiedererkennung beliebig geänderter Ordnerstrukturen erfolgt für Editoranalysen nicht. Persönliche Marker und die Katalogzuordnung bleiben beim unterstützten Neuzuweisen erhalten.
Einzeln verschobene Dateien automatisch wiederfinden
Wenn Dateien beispielsweise in einem neuen Unterordner zusammengefasst wurden, im Kontextmenü des bisherigen Source-Ordners Verschobene Dateien suchen … wählen. Anschließend den Ordner auswählen, in dem gesucht werden soll. Alle seine Unterordner werden einbezogen.
Die Suche berücksichtigt fehlende Katalogdateien des angeklickten Source-Ordners einschließlich dessen Unterordnern, unabhängig vom gerade sichtbaren Rasterfilter. Vorhandene Dateien und Katalog-Papierkorbeinträge werden nicht neu zugeordnet.
Ein Treffer gilt nur dann als eindeutig, wenn Dateiname einschließlich Endung und Dateigröße exakt übereinstimmen, genau eine fehlende Quelldatei mit diesen Merkmalen im Ausgangsordner vorliegt und genau eine passende Datei im Suchbereich gefunden wurde.
Das ist kein Inhaltsvergleich. Umbenannte oder in der Größe geänderte Dateien werden nicht erkannt. Mehrdeutige Treffer und bereits katalogisierte Zieldateien werden nicht verbunden. Bei Mehrdeutigkeiten kann die Suche für einen engeren Ausgangs- oder Suchordner erneut gestartet werden.
Die Ergebnisliste zeigt die bisherigen und vorgeschlagenen neuen Pfade sowie die Anzahl eindeutiger, mehrdeutiger und nicht gefundener Dateien. Erst n Dateien verbinden übernimmt alle aufgelisteten eindeutigen Zuordnungen. Vor dem Übernehmen wird der Suchbereich erneut geprüft.
Hat sich ein vorgeschlagener Treffer verändert oder ist mehrdeutig geworden, wird nichts übernommen und eine neue Suche ist erforderlich. Mit Abbrechen wird die Ergebnisliste ohne Änderungen geschlossen. Die Suche und erneute Prüfung lassen sich in der Fortschrittsanzeige beziehungsweise im Ergebnisdialog abbrechen.
Nicht erreichbare ursprüngliche Volumes und nicht prüfbare Originalpfade werden übersprungen und gezählt. Ausgeschlossene Zielordner und symbolische Verknüpfungen werden nicht durchsucht. Wenn Einträge im Suchbereich nicht gelesen werden können, wird die Suche ohne Zuordnungen beendet, da die Eindeutigkeit dann nicht gesichert ist.
Die Suche verändert keine Dateien und importiert keine neuen Medien. Beim Verbinden bleiben Bewertungen, Schlagwörter, Vorschaubild-Verweise und Sammlungszuordnungen erhalten. Gespeicherte eigene Reihenfolgen bleiben an den bisherigen Ordner gebunden; der neue Ordner erhält dadurch keine neue eigene Reihenfolge.
Die bisherige Rückgängig-/Wiederholen-Liste wird nach erfolgreicher Übernahme geleert. Während einer laufenden Suche oder einer geöffneten Ergebnisliste ist der Katalogwechsel gesperrt; Ansichten können weiterhin gewechselt werden. Anschließend öffnet sich der gewählte Suchordner im Source-Baum.
Dateien in einen Source-Ordner verschieben
Beim Verschieben einer Datei oder Auswahl in einen Source-Ordner fragt Bildverwaltung bei jedem bereits belegten Zielnamen nach. Der Dialog zeigt den vollständigen Quell- und Zielpfad. Überspringen lässt diese Quelldatei an ihrem bisherigen Ort und setzt mit der nächsten Datei fort. Beide behalten verschiebt die Quelle mit einem freien nummerierten Namen, beispielsweise Foto (1).jpg; die vorhandene Zieldatei bleibt erhalten. Ersetzen überschreibt die bisherige Zieldatei endgültig.
Der Katalogeintrag der Quelle mit seinen Metadaten und Sammlungszuordnungen bleibt erhalten; ein vorhandener Katalogeintrag der ersetzten Zieldatei wird entfernt. Ersetzen kann nicht rückgängig gemacht werden und leert die bisherige Rückgängig-/Wiederholen-Liste.
Ohne Ersetzen lassen sich Verschiebungen aus dem Raster weiterhin rückgängig machen.
Eingabe wählt im Konfliktdialog Beide behalten, sofern kein anderer Button den Tastaturfokus hat. Für alle weiteren Konflikte dieses Vorgangs übernehmen wendet die gewählte Entscheidung auf die restlichen Namenskonflikte dieser Auswahl an.
Beim nächsten Verschiebevorgang wird erneut gefragt. Vorgang abbrechen, Escape oder Schließen des Dialogs beendet die noch offenen Dateien; bereits verschobene Dateien bleiben im Zielordner. Die Statuszeile nennt die Zahl verschobener und übersprungener Dateien sowie einen Abbruch oder Fehler.
Dateien, die bereits im Ziel liegen, bleiben unverändert. Dateien werden einzeln abgeschlossen; scheitert ein einzelner Schritt, werden dessen Datei- und Katalogänderungen zurückgenommen. Dieselben Konfliktentscheidungen stehen beim Ablegen externer Dateien im geöffneten Source-Raster nach der Bestätigung „Verschieben und importieren“ zur Verfügung.
Reine Ordnerbewegungen und Umbenennungen verwenden diesen Dateikonfliktdialog nicht.
Aus Katalog entfernen entfernt nur den Eintrag. Datei in Papierkorb legen verschiebt lokale Dateien nach Bestätigung in den Papierkorb. Ist eine Datei nicht mehr vorhanden, wird stattdessen nur ihr Katalogeintrag entfernt. Dies gilt auch für gemischte Auswahlen und Strg+Backspace.
Nicht erreichbare Volumes oder Zugriffsfehler gelten nicht als fehlende Datei; die fett gesetzte Sicherheitsfrage nennt die genaue Anzahl. Eine Auswahl gilt nur während der laufenden App-Sitzung und wird nach einem Neustart nicht wiederhergestellt.
Beim Öffnen eines anderen Source-Ordners wird sie ebenfalls aufgehoben; nur nach einem bewussten Verschieben in den Zielordner bleibt die gerade verschobene Auswahl dort bestehen. Bei mehreren markierten Dateien trennt das Kontextmenü ausdrücklich zwischen Diese Datei … und n ausgewählte Dateien …; nur der zweite Befehl bearbeitet die ganze Auswahl.
Auch in der Ansicht Auswahl bearbeiten n ausgewählte Dateien … und Strg+Backspace alle markierten Dateien. Die Sicherheitsfrage nennt die beim Aufruf festgehaltene Anzahl. Entf/Backspace ohne Strg entfernt dort alle markierten Einträge nur aus dem Katalog.
Nach dem Löschen in Anzeige oder Vollfenster erscheint die nächste sichtbare Datei; war es die letzte, erscheint die vorherige. Auf Netzwerkvolumes kann das Löschen endgültig sein.
Video und Einzelbilder
Alte Analysepakete bereinigen
Unter Voreinstellungen → Aufräumen → Alte Editoranalysen durchsucht Alte Analysepakete prüfen die lokale Ablage und aktivierte Analyseserver. Angezeigt werden überholte Pfade, ihre bestätigten Ersatzpfade und der belegte Speicher. Geprüfte alte Analysepakete löschen prüft die Voraussetzungen erneut und entfernt ausschließlich diese redundanten Pakete und ihre alten Serveraufträge. Aktuelle Ergebnisse, Originalmedien und persönliche Schnittmarker bleiben erhalten. Ein nicht erreichbarer Datenträger ist keine Löschfreigabe. Unsichere Zuordnungen, unvollständige Ersatzanalysen und laufende Aufträge werden ausgelassen; nicht erreichbare Server werden als Fehler gemeldet. Nach Ordner neu zuweisen … werden eindeutig ersetzte Pakete nach vollständiger lokaler Übernahme und bestätigter Serversynchronisierung automatisch bereinigt.
Editor-Daten dauerhaft vorbereiten
Über Video analysieren … im Kontextmenü eines Videos im Raster, in der Liste, in Anzeige oder im Vollfenster beziehungsweise Editor-Daten vorbereiten … bei einer Tondatei lassen sich Wellenform und bei Videos die Vorschaubilder des Filmstreifens sowie den Schnittpunktindex im Hintergrund vorbereiten. Im Raster und in der Liste gilt der Befehl für die markierten Medien, wenn das angeklickte Medium zur Auswahl gehört; sonst für dieses einzelne Medium. In Anzeige und Vollfenster wird das geöffnete Medium vorgemerkt.
Die lokale Vorbereitung verarbeitet jeweils ein Medium mit niedriger Priorität. Die Wellenformanalyse nutzt einen Decoderthread ohne feste Geschwindigkeitsbegrenzung. Sobald Sie ein Medium in Anzeige, im Editor oder im Vollfenster öffnen oder Medien abspielen, pausiert die Hintergrundarbeit. Nach dem Schließen beziehungsweise Beenden der Mediennutzung setzt sie fort. Auch laufender Import und Vorschauerzeugung haben Vorrang. Im Hintergrundstatus stehen Pausieren, Fortsetzen und Abbrechen zur Verfügung. Beim Abspielen werden die benötigten Dateibereiche laufend gelesen. Eine langsame Netzwerkverbindung kann weiterhin einzelne Dateizugriffe verzögern; die Vorbereitung arbeitet außerhalb der Bedienoberfläche.
Bei der lokalen Vorbereitung zeigt zu Beginn ein laufender Balken die Aktivität ohne Prozentzahl. Sobald messbarer Fortschritt vorliegt, zeigt der Fortschrittsbalken die Vorbereitung der aktuellen Datei in 1-%-Schritten. Daneben stehen die Anzahl bearbeiteter Dateien, der Dateiname und der Arbeitsabschnitt. Bei Videos umfasst der Fortschritt Wellenform, Vorschaubilder und Schnittpunktindex; die Abschnitte benötigen unterschiedlich viel Zeit. Die Prozentzahl ist keine Restzeitangabe. Rechts stehen zuerst Pausieren beziehungsweise Fortsetzen, danach Abbrechen.
Fertige Daten bleiben dauerhaft im lokalen Anwendungsdatenordner erhalten, auf macOS unter Application Support im Unterordner editor-data von Bildverwaltung. Sie überleben App- und Rechnerneustarts; Originaldateien bleiben unverändert auf ihrem Laufwerk. Bereits vorhandene gültige Daten werden wiederverwendet. Ändern sich Dateipfad, Dateigröße oder Änderungszeit, werden passende neue Daten erzeugt. Beim Zoomen und Verschieben im Editor werden zusätzliche benötigte Vorschaubilder ebenfalls dauerhaft gespeichert. Es gibt keine automatische Verdrängung dieser dauerhaft gespeicherten Daten.
Bei lokaler Vorbereitung stoppt Abbrechen die laufende Hintergrundanalyse und verwirft die restliche Warteschlange. Bereits vollständig gespeicherte Wellenformen und einzelne fertige Vorschaubilder bleiben erhalten und werden bei einem späteren Auftrag weiterverwendet. Auch unfertige Gesamtwellenformen werden bei jeder erreichten 1-%-Marke des Dateifortschritts als Zwischenstand gesichert. Wenn Sie dieselbe Vorbereitung erneut starten oder das Medium im Editor öffnen, setzt die Analyse am letzten gesicherten Stand fort. Das gilt auch nach einem App- oder Rechnerneustart. Nur die Arbeit seit der letzten Sicherung muss wiederholt werden. Für gezoomte Detailwellenformen werden keine Zwischenstände gespeichert. Beim Beenden der App wird die Vorbereitung gestoppt; noch offene Aufträge werden nach einem Neustart nicht automatisch fortgesetzt. Auch eine direkt im Editor fertig berechnete Gesamtwellenform und dessen Vorschaubilder werden dauerhaft gespeichert.
Bild-Effekte auf Mehrfachauswahl: Starten Sie unter Effekte im Kontextmenü eines markierten Bildes eine Vorlage. In Raster und Liste, auch in der Zeitansicht, erhält jedes ausgewählte Bild einzeln die vollständige Schrittfolge, beispielsweise Bildschärfe.2400 und anschließend Skalieren auf eine Breite von 2400 Pixeln mit der in der Vorlage gewählten Breite, Höhe oder Einpassung. KI verarbeitet jedes Bild separat; je Bild wird ein eigener KI-Auftrag ausgeführt.
Andere Medienarten werden übersprungen. Der Fortschritt zeigt die aktuelle Datei und die Anzahl bearbeiteter Bilder. Die Meldung „KI erzeugt … im Hintergrund …“ ergänzt bei einem Bild-Effektstapel „n weitere folgen“: Gezählt werden die nach dem gerade bearbeiteten Bild noch anstehenden Bilder sowie die Dateien zusätzlich vorgemerkter Aufträge, ohne die aktuelle Datei.
Innerhalb eines Bildauftrags übersprungene Ton- oder Videodateien zählen nicht mit. Wenn danach kein weiterer Auftrag wartet, steht beim letzten Bild „0 weitere folgen“. Mit Abbrechen in der Fortschrittsanzeige oder der Hintergrundmeldung in Anzeige wird kein weiteres Bild gestartet.
Die gerade bearbeitete Datei wird einschließlich ihrer vollständigen Schrittfolge und Zwischenbildbereinigung fertiggestellt; solange steht am Button Abbruch angefordert. Bereits fertige Ausgaben bleiben erhalten. Ein schon laufender KI-Auftrag wird dabei nicht beim Anbieter zurückgezogen.
Die zu bearbeitenden Dateien werden beim Start fest erfasst. Ein Ordner- oder Ansichtswechsel verändert diese Warteschlange nicht. Nach einer solchen Navigation oder einer neuen Auswahl überschreibt der Stapelabschluss weder die aktuelle Auswahl noch Anzeige oder die Scrollposition.
Die erzeugten Varianten verbleiben bei ihren jeweiligen Originalen. Bei einem Fehler wird mit dem nächsten Bild fortgefahren; die Fehler werden anschließend zusammen angezeigt. Jedes fertig bearbeitete Bild erscheint sofort im Katalograster der aktuellen Ansicht, sofern es deren Filter entspricht; die übrigen Bilder werden währenddessen weiterverarbeitet.
Bei einer Vorlage mit mehreren Schritten erscheint die fertige Ausgabe nach der gesamten Schrittfolge des jeweiligen Bildes. Erfolgreiche Ausgaben werden nach Abschluss gemeinsam ausgewählt. Originale bleiben erhalten; die Einstellung für Zwischenbilder gilt für jedes Bild einzeln. „Zwischenergebnisse behalten (sonst endgültig löschen)“ ist standardmäßig ausgeschaltet: Nach erfolgreichem Abschluss der gesamten Schrittfolge werden die Zwischenvarianten samt Katalog-, Sammlungs- und Diaschau-Einträgen endgültig entfernt, auch auf lokalen Laufwerken.
Sie landen nicht im Papierkorb. Nur Original und fertige Ausgabe bleiben erhalten. Mit eingeschalteter Option bleiben alle Zwischenvarianten erhalten. Scheitert ein Effektschritt, werden zuvor erzeugte Zwischenvarianten nicht automatisch gelöscht.
Diese Regel gilt auch für mehrstufige MP4-Effekte. Bereits vorhandene Dateien im Papierkorb werden dadurch nicht nachträglich gelöscht. Bei einer unmarkierten Datei sowie in Anzeige gilt der Effekt ausschließlich für das angeklickte beziehungsweise sichtbare Bild.
Wellenform und Stille: In der Ton- und Videobearbeitung kennzeichnet die waagerechte Linie die Stille. Ausschläge darüber und darunter zeigen das Tonsignal.
Der weiße Cursor zeigt die aktuelle Videoposition. Klicken oder ziehen Sie in der Timeline, um eine andere Stelle anzusteuern. Die Wiedergabe pausiert dabei. Mit den Pfeiltasten können Sie einzelne Videobilder ansteuern.
Neucodierung an/aus und Qualität stehen nebeneinander. Ohne Neucodierung ist die Qualitätsauswahl gesperrt. Die Hinweiszeile darüber erläutert den gewählten Schnittmodus und eine Anpassung der Marker.
Eigene Effekte ordnen und Tastenkürzel zuweisen: Unter Voreinstellungen → Effekte ziehen Sie eine Vorlage am Griff vor oder hinter eine andere Vorlage. Die gespeicherte Reihenfolge gilt auch in den Effekt-Untermenüs; laufende Aufträge behalten ihre bisher erfasste Effektfolge.
Im Feld Kürzel vergeben Sie Strg+1 bis Strg+9 frei oder wählen Keines, um eine Zuweisung zu lösen. Jede Ziffer ist nur einmal belegbar; bereits verwendete Kürzel sind bei anderen Vorlagen gesperrt und nennen den zugehörigen Effekt. Menüeinträge zeigen das zugewiesene Kürzel an. Löschen einer Vorlage gibt ihr Kürzel wieder frei.
Reihenfolge, Vorlagen und Kürzel werden bei jeder Änderung automatisch im Benutzerprofil gespeichert und bleiben nach Neustarts und App-Updates erhalten, unabhängig vom geöffneten Katalog.
Effekt-Warteschlange erweitern: Während der Bearbeitung können Sie weitere Dateien auswählen und im normalen Kontextmenü den gewünschten Effekt anklicken. Der Auftrag wird hinten angehängt, mit den beim Anklicken ausgewählten Dateien, seiner eigenen Effektfolge und dem gewählten KI-Modell.
Änderungen an der Vorlage betreffen schon vorgemerkte Aufträge nicht. Dieselbe Datei mit derselben unveränderten Effektfolge wird während ihrer Warte- oder Bearbeitungszeit nicht doppelt aufgenommen; eine andere Effektfolge ist ein eigener Auftrag.
Die Hintergrundmeldung erhöht die Restzahl, und die Fortschrittsanzeige nennt zusätzlich vorgemerkte Dateien. Abbrechen verwirft alle noch wartenden Aufträge. Eine laufende MP4- oder M4A-Konvertierung wird sofort gestoppt. Bei Bild-Effekten wird die aktuelle Datei einschließlich Effektfolge und Zwischenbereinigung fertiggestellt.
Bereits fertige Ausgaben bleiben erhalten. Während des angeforderten Abbruchs werden keine neuen Aufträge angenommen. Ordner- und Ansichtswechsel bleiben möglich und verändern die Warteschlange nicht; einen anderen Katalog können Sie erst nach Abschluss oder Abbruch der Warteschlange öffnen.
Unter Voreinstellungen → Effekte finden Sie die Vorlagen Bildschärfe.2400, In MP4 konvertieren und In M4A konvertieren. Mit + Effekt hinzufügen legen Sie einen eigenen Effekt an.
In M4A konvertieren steht im Kontextmenü unter Effekte für Videos und Audiodateien sowie als gleichnamige Standardvorlage unter Voreinstellungen → Effekte bereit. Aus Videos wird die erste Audiospur vollständig ab Anfang übernommen; das laufende Video entfällt.
AAC und ALAC werden ohne Neukodierung kopiert, andere Audioformate als AAC mit 256 kbit/s ausgegeben. Die Videovorschau wird als eingebettetes JPEG-Cover übernommen: derselbe Vorschauweg wie bei Videos, normalerweise bei drei Sekunden, mit Ausweichpunkten für kurze Clips oder fehlende Frames.
Die Audiospur wird dabei nicht um drei Sekunden gekürzt. Bereits vorhandene Audio-Cover bleiben als JPEG-Cover erhalten; ohne Bildquelle entsteht eine reine Audiodatei mit Notenkachel.
Die neue Datei liegt neben dem Original, beispielsweise Track.m4a; bei belegtem Namen folgen Track_1.m4a usw. Original und vorhandene Ausgaben werden nicht überschrieben. Die neue M4A wird mit ihrer Cover-Vorschau und Audio-Metadaten katalogisiert; Katalog-Infofelder und Sammlungszuordnung werden übernommen.
Ihr Aufnahmedatum wird im Katalog übernommen, das Dateiänderungsdatum nach Möglichkeit auf das Originaldatum gesetzt. Bei einem späteren Import in einen anderen Katalog gilt nur die tatsächlich eingebettete Metadatenmenge. Raster/Liste verarbeiten die Audio-/Videodateien der Auswahl, in Anzeige nur die sichtbare Datei.
Fortschritt, Warteschlange und Abbruch entsprechen der MP4-Konvertierung: aktive Datei fertigstellen, danach keine weitere starten. Eine angezeigte M4A-Ausgabe bleibt pausiert. M4A-Schritte verwenden eine eigene Vorlage und lassen sich nicht mit Bild- oder MP4-Schritten mischen.
Fehlt eine Audiospur, erscheint eine Fehlermeldung. FFmpeg/FFprobe bleiben externe Voraussetzungen und werden nicht mitgeliefert.
Unter Voreinstellungen → Effekte steht der Schritttyp In MP4 konvertieren zur Verfügung; eine gleichnamige Standardvorlage ist vorhanden. Eigene und mitgelieferte Vorlagen lassen sich über Löschen entfernen; der App-Dialog bietet Abbrechen und Löschen.
Die Änderung wird sofort gespeichert und bleibt nach einem Neustart erhalten. Wählen Sie Hohe Qualität, Standard oder Kleine Datei. Die Konvertierung erzeugt MP4 mit H.264-Bild und AAC-Ton neben dem Original; Auflösung und Bildrate werden übernommen, ungerade Pixelmaße werden um höchstens einen Pixel aufgefüllt.
Die Originaldatei und bestehende Varianten werden nicht überschrieben. Die neuen Dateien heißen beispielsweise Film.mpg.mp4; der vollständige Originalname einschließlich Endung bleibt erhalten. Ist dieser Name bereits belegt, wird eine Nummer ergänzt, beispielsweise Film-1.mpg.mp4.
Die Ausgaben werden einschließlich Metadaten und Vorschau katalogisiert. Starten Sie die Vorlage im Kontextmenü eines Videos unter Effekte. In Raster und Liste werden bei einer Mehrfachauswahl deren Videos nacheinander im Hintergrund verarbeitet. Abbrechen stoppt die laufende MP4- oder M4A-Konvertierung einschließlich der Vorbereitung und verwirft wartende Aufträge. Unvollständige Ausgaben werden nicht als fertige Medien übernommen; Originaldateien und bereits fertige Ergebnisse bleiben erhalten.
Ein Ansichtswechsel ändert die Warteschlange nicht; danach werden Auswahl und Anzeige beim Abschluss nicht automatisch ersetzt. Bild- und MP4-Aufträge werden nacheinander verarbeitet. Weitere Dateien auswählen und den gewünschten Effekt erneut anklicken hängt einen weiteren Auftrag hinten an; gleicher und anderer Effekt sind gleichermaßen möglich.
Andere Dateiarten werden übersprungen. Die Statusanzeige nennt Datei und Fortschritt; Fehler einer Datei werden gemeldet, die übrigen Videos werden weiterverarbeitet. MP4-Schritte können nicht mit Bild-Effekten in derselben Vorlage kombiniert werden.
Die Konvertierung benötigt auf macOS und Windows eine erreichbare FFmpeg-Installation mit H.264- und AAC-Unterstützung. Vor dem Start wird FFmpeg geprüft. Fehlt es, erscheint der Dialog Effekt fehlgeschlagen mit einem Hinweis auf das konkret fehlende Programm, seine Installation und PATH; der Stapel wird nicht gestartet.
Unter macOS werden MacPorts und die üblichen Homebrew-Pfade sowie PATH durchsucht, unter Windows wird der in den Voreinstellungen gewählte FFmpeg-Ordner verwendet, andernfalls PATH. Nach der Installation die App neu starten.
Beim Weiter- oder Zurückblättern zwischen Fotos in Anzeige bleiben die gewählte Vergrößerung und die Verschiebung erhalten. Das nächste Foto wird mit derselben Zoomstufe und derselben Verschiebung angezeigt. Beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Medienarten und nach dem Schließen und erneuten Öffnen von Anzeige beginnt die Ansicht wieder ohne Vergrößerung.
Zoom und Verschiebung aus dem Zuschneiden/Transformieren werden nicht auf das nächste Foto übertragen.
In Anzeige pausiert Leertaste das Video. Strg+Plus und Strg+Minus vergrößern beziehungsweise verkleinern Videos bis zur verfügbaren Anzeige-Fläche. Beim Wechsel zum nächsten oder vorherigen Video bleibt die gewählte Zoomstufe erhalten, soweit sie für dessen Größe noch in die Anzeige-Fläche passt. Strg+Links und Strg+Rechts springen um die unter Voreinstellungen → Sonstige eingestellte Video-Sprungweite; Standard sind 15 Sekunden.
Der Wert gilt auch im Vollfenster. Alt+Links und Alt+Rechts gehen jeweils ein tatsächliches Streambild zurück oder vor. Ist der Playlist-Modus über den Header-Button aktiv, startet nach dem Ende automatisch das nächste Video der sichtbaren Liste; Bilder und Titel anderer Medienarten werden dabei übersprungen. Anzeige verwendet die gewählte Videodatei normalerweise direkt.
Für erforderliche Wiedergabekopien wird ausschließlich der lokale Cache verwendet; die Originale bleiben unverändert. Trägt eine Datei die Endung .mp4, enthält aber tatsächlich MPEG-TS, erstellt Bildverwaltung beim Öffnen eine temporäre MP4-Hülle für die Wiedergabe. Video und Ton werden dabei zunächst verlustfrei übernommen; erlaubt der MP4-Container die Tonspur nicht, bleibt das H.264-Bild unverändert und nur die temporäre Tonspur wird in AAC umgewandelt.
Das Original bleibt stets unverändert. Unter Windows werden außerdem Dateien mit der Endung .mp4, die intern als QuickTime gekennzeichnet sind und H.264-Video mit AAC-Ton oder ohne Ton enthalten, beim ersten Öffnen als kompatible MP4-Wiedergabekopie im lokalen Cache vorbereitet. Bild und Ton werden ohne erneute Komprimierung übernommen.
Diese Vorbereitung erfordert das vom Nutzer installierte FFmpeg und FFprobe und kann bei großen Dateien oder langsamen Netzlaufwerken das erste Öffnen verzögern. Bei unveränderter Originaldatei verwendet Bildverwaltung die fertige Cache-Kopie bei späteren Öffnungen direkt wieder.
Katalogeintrag, Dateiname und Original bleiben unverändert; die Datei muss nicht von Hand konvertiert oder erneut eingelesen werden. Alte MPEG-Dateien mit der Endung .mpg oder .mpeg bleiben mit ihren Vorschaubildern im Raster sichtbar, werden aber nicht in Anzeige oder Vollfenster geöffnet: Bildverwaltung zeigt den Hinweis „Das Format mpg kann nicht dargestellt werden.“ als gut lesbaren Overlay-Dialog mit OK-Schaltfläche.
Im Vollfenster schließt OK die nicht darstellbare Ansicht. Konvertierte Ersatzdateien können anschließend wie gewohnt eingelesen werden.
Snapshot aus Video speichern – auch mit Strg+X in Anzeige, Vollfenster und Videobearbeitung einschließlich der mit F geöffneten Vollbildvorschau – speichert das bereits angezeigte Videobild sofort neben dem Video, etwa Video.000123.jpg oder Video.000123.png. Unter Voreinstellungen → Sonstige → Snapshots werden Bildart (JPG oder PNG) und für JPG die Qualität festgelegt; die Einstellung gilt nur für künftig erzeugte Snapshots.
Ein kurzer weißer Bild-Flash bestätigt die Aufnahme. Eine Meldung zeigt anschließend den gespeicherten Dateinamen oder einen Fehler an. Die Speicherung läuft im Hintergrund; schnell hintereinander angeforderte Snapshots werden in ihrer Reihenfolge einzeln abgearbeitet. Rechts unten zeigt n Bilder im Stapel die noch laufenden und wartenden Aufträge.
Das Video wird nicht verändert.
Das Einlesen von Wellenformen und Schnittpunkten kann bei langen Videos oder langsamen Laufwerken dauern. Warten Sie, solange die Fortschrittsanzeige weiterläuft. Wird die Analyse wegen ausbleibender Daten beendet, prüfen Sie die Laufwerksverbindung und öffnen Sie die Bearbeitung erneut. Beim Wechsel zu einer anderen Datei wird die bisherige Analyse beendet.
Mithören im Video-Edit: Bei Videos mit Ton ist Mithören beim Öffnen eingeschaltet. Einzelbildschritte mit Links/Rechts oder Alt+Links/Rechts sowie das Ziehen von Cursor oder Markern spielen ab der neuen Position eine kurze Hörprobe von 0,1 Sekunden vorwärts. Neue Hörproben ersetzen alte; das Video bleibt pausiert. Über Mithören lässt sich dies abschalten. Bei Videos ohne Ton wird der Button ausgeblendet.
Verschieben auf Netzlaufwerken: Warten Sie den Abschluss ab, bevor Sie die Verbindung trennen. Die Fortschrittsanzeige nennt bei längeren Vorgängen die aktuelle Datei und die Gesamtzahl. Bei belegten Zielnamen wählen Sie Überspringen, Ersetzen, Beide behalten oder Abbrechen. Bereits erfolgreich verschobene Dateien bleiben im Ziel. Nach Abschluss öffnet Bildverwaltung den Zielordner mit den verschobenen Dateien.
Texte in Meldungs- und Fehlerfenstern lassen sich auswählen und kopieren. Lange Meldungen sind scrollbar.
Voreinstellungen → Video: eigene FFmpeg-Befehle
Für Hohe Qualität, Standard und Kleine Datei gibt es jeweils ein editierbares Befehlsfeld. Die gespeicherten Vorlagen gelten für Neucodierung in der Videobearbeitung und für MP4-Konvertierung, auch in eigenen Effekten. Die Vorgaben verwenden H.264/AAC mit CRF 18, 23 und 28; kleinere CRF-Werte erhöhen die Qualität und gewöhnlich die Dateigröße. Codec, CRF, Preset, Filter und Tonoptionen lassen sich anpassen.
Jede Vorlage beginnt mit ffmpeg -i {input} und endet mit {output}. Diese Platzhalter beibehalten; die App setzt die echten Dateipfade ein und ergänzt beim Bereichsexport Schnittanfang und Dauer. Werte mit Leerzeichen in einfache oder doppelte Anführungszeichen setzen.
Die Ausgabe bleibt MP4; eigene Codecs müssen von der installierten FFmpeg-Version und diesem Container unterstützt werden. Zusätzliche Eingabedateien, Ausgabedateien und eigene Schnittzeiten sind nicht vorgesehen. Die Befehle laufen direkt in FFmpeg, ohne Shell; Pipes, Umleitungen und weitere Programme werden nicht ausgeführt.
Speichern prüft die drei Vorlagen, übernimmt sie für kommende Exporte und schließt die Voreinstellungen. Bei einem Fehler bleiben die Eingaben zur Korrektur offen. Ungespeicherte Änderungen werden beim Tabwechsel und beim Schließen verworfen. Standard setzt das jeweilige Feld auf die Vorgabe zurück; bestätigen Sie anschließend mit Speichern.
Ein bereits laufender Export behält die beim Start gewählte Vorlage. Ohne Neucodierung werden diese Vorlagen nicht verwendet. Ob die installierte FFmpeg-Ausgabe alle eingegebenen Optionen unterstützt, wird erst beim Export erkennbar.
Videobearbeitung
Mit den Transportbuttons springen Sie um die eingestellte Sprungweite zurück oder vor und starten beziehungsweise pausieren die Wiedergabe. Die Sprungweite wird unter Voreinstellungen festgelegt; Standard sind 15 Sekunden. F öffnet die Videovorschau im Vollbild; F oder Esc führt mit unveränderter Position und Markern zur Bearbeitung zurück.
Strg+Shift+A (Videobearbeitung): Videobearbeitung direkt aus Raster oder Liste für die fokussierte Videodatei sowie in der Video-Anzeige öffnen; Windows: Strg+Shift+A.
M (Videobearbeitung): Ohne ausgewählten Marker: Marker an der aktuellen Abspielposition setzen. Mit ausgewähltem Marker: diesen entfernen. Neue Marker bleiben ungewählt, sodass wiederholtes M weitere Marker setzt. Nicht während der Eingabe in Zeitfelder oder beim Export. Ohne Neucodierung rastet ein neuer Marker am nächstgelegenen möglichen Schnittpunkt ein; bei gleichem Abstand am früheren.
Maximal elf Marker ergeben zwölf Bereiche; weitere Marker werden abgewiesen.
Alt+M / Alt+M (Videobearbeitung): Alle Marker des aktuellen Videos entfernen; ebenso mit Alt-Klick / Alt-Klick auf „Marker entfernen“. Mit Strg+Z beziehungsweise Strg+Z rückgängig. Nicht in Eingabefeldern und nicht während eines Exports.
Entf / Rückschritt (Videobearbeitung): Ausgewählten Marker entfernen; benachbarte Bereiche verbinden sich. In Eingabefeldern normale Texteingabe.
Strg+Plus / Strg+Minus / Strg+0 (Videobearbeitung): Timeline im Videobearbeitungsmodus um die Abspielposition strecken / stauchen / vollständig zeigen; Windows: Strg+Plus / Strg+Minus / Strg+0.
Leertaste (Videobearbeitung): Wiedergabe/Pause. Bei aktivem, farbig markiertem Auswahl ansehen bleibt jede Wiedergabe im zuletzt aktivierten, noch ausgewählten Bereich; am Ende Pause, erneutes Starten beginnt am Bereichsanfang. Gilt auch bei Fokus auf Buttons und Timeline-Reglern; Buttons mit Eingabe/Return auslösen.
In Text-/Zeitfeldern normale Eingabe. Gedrückthalten schaltet nicht mehrfach um. Ohne Neucodierung verwendet die Vorschau die angezeigten angepassten Schnittgrenzen; bei noch ungeprüften oder ungültigen Grenzen ist Auswahl ansehen gesperrt.
Strg+Z / Strg+Shift+Z (Videobearbeitung): Nur in der aktuellen Videobearbeitungsansicht: Marker, Bereichsauswahl, Cursor, Timeline-Zoom/-Verschiebung und Auswahlmodus rückgängig machen / wiederholen, dabei pausieren. In Zeitfeldern normales Text-Undo.
Endet beim Verlassen oder Dateiwechsel; keine gespeicherten Varianten ändern. Windows: Strg+Z / Strg+Shift+Z. Auch das Ausschalten der Neucodierung mit gemeinsamem Einrasten der Marker wird einschließlich des Modus rückgängig gemacht.
Esc (Videobearbeitung): Im Vollbild zurück zur Videobearbeitung mit gleicher Position und Markern. Sonst Videobearbeitung und Anzeige schließen, zurück zu Raster oder Liste. Gilt auch im Marker-Zeitfeld; während eines Exports gesperrt. Abbrechen führt in die normale Video-Anzeige.
Links / Rechts oder Alt+Links / Alt+Rechts (Videobearbeitung): Ein tatsächliches Videobild zurück / vor anhand der Stream-Zeitstempel, auch bei wechselnder Bildrate; pausiert die Wiedergabe. Gedrückthalten wiederholt Schritte. Beendet Auswahl ansehen, damit die gesamte Datei erreichbar bleibt; ausgewählte Bereiche bleiben erhalten.
Windows: Pfeil links/rechts oder Alt+Links / Alt+Rechts. Nicht in Text-/Zeitfeldern oder beim Export. Bei eingeschaltetem Mithören werden ab der neuen Position 0,1 Sekunden Ton vorwärts abgespielt, auch beim Zurückgehen. Mithören ist bei Videos mit Ton beim Öffnen an und über den gleichnamigen Button abschaltbar.
Gilt auch beim Ziehen des Cursors oder eines Markers; Video ohne Ton bleibt stumm.
Strg+Links / Strg+Rechts (Videobearbeitung): Um die eingestellte Sprungweite zurück / vor (Standard: 15 Sekunden). Beendet die Bereichsvorschau; Bereichsauswahl bleibt erhalten. Nicht in Text-/Zeitfeldern oder beim Export. Windows: Strg+Links / Strg+Rechts.
F (Videobearbeitung): Videovorschau im Vollbild anzeigen / zur Bearbeitung zurückkehren; Esc kehrt aus dem Vollbild zur Bearbeitung zurück. Position, Wiedergabe und Marker bleiben erhalten. Zeitfelder ausgenommen.
Über Video bearbeiten … im Kontextmenü von Raster, Liste, Anzeige oder Vollfenster sowie mit Strg+Shift+A (Windows Strg+Shift+A) wird die fokussierte Videodatei in Anzeige bearbeitet. Die Videovorschau wächst mit dem Fenster und nutzt den freien Platz oberhalb der unteren Buttonleiste.
Bei kleinen Fenstern bleibt die Ansicht scrollbar. Die Vorschau übernimmt die aktuelle Position und den Wiedergabezustand; ein direkter Einstieg aus Raster oder Liste beginnt pausiert. Während der Bearbeitung läuft keine Video-Playlist weiter.
Der normale Anzeige-Kontext ist ausgeschaltet.
Die Videobearbeitung zeigt die Vorschau, einen Filmstreifen und die Tonwellenform. Klicken Sie auf ein Vorschaubild, um diese Position anzusteuern. Ziehen Sie den weißen Cursor oder klicken Sie in die Timeline; das Video pausiert und zeigt die gewählte Stelle.
Geladene Vorschauen erscheinen schrittweise. Zoomen und verschieben Sie die Timeline, um einen Ausschnitt genauer zu betrachten. Bei Videos ohne Ton bleibt die Schnittfunktion verfügbar. Leertaste startet und pausiert; Links/Rechts und Alt+Links/Alt+Rechts (Windows: Alt+Pfeil) gehen ein Videobild zurück beziehungsweise vor.
Marker, Farben, Bereichsauswahl, Zoom, Verschiebeleiste und Rückgängig/Wiederholen entsprechen der Tonbearbeitung: M setzt einen Marker oder entfernt den ausdrücklich ausgewählten Marker; neue Marker bleiben ungewählt. Gelbe Marker, ausgewählter Marker rot, Cursor weiß.
Zum Verschieben den Marker eine halbe Sekunde halten und ziehen oder das Markerzeitfeld im gewählten Anzeigeformat benutzen. Alt+M/Alt+M beziehungsweise Alt-Klick auf Marker entfernen löscht alle Marker mit Undo. Marker bleiben pro Originalvideo im jeweiligen Katalog gespeichert, auch nach Abbrechen oder Neustart.
Mehrere Bereichsbuttons auswählen; erneutes Anklicken wählt ab. Die Bereichsbuttons stehen in vier gleich breiten Spalten über die gesamte Breite, ohne eigene Scrollbars. Maximal drei Zeilen ergeben zwölf Bereiche beziehungsweise elf Marker.
Weitere Marker werden mit einem Hinweis abgewiesen; bestehende Marker können verschoben oder entfernt werden. Bereits früher gespeicherte Dateien mit mehr als elf Markern werden nicht gekürzt: Alle Marker bleiben gespeichert und in der Timeline erhalten, die ersten zwölf Bereiche werden angezeigt.
Bis zur Reduzierung auf höchstens zwölf Bereiche ist der Export gesperrt. Auswahl ansehen begrenzt die Wiedergabe auf den zuletzt aktivierten noch gewählten Bereich. Bei ungeprüften oder ungültigen Schnittgrenzen ist diese Vorschau gesperrt. Esc schließt Bearbeitung und Anzeige zu Raster/Liste; Abbrechen führt zur normalen Video-Anzeige zurück.
Während eines Exports sind Bearbeitung, Verlassen und Katalogwechsel gesperrt.
Bei alten Banddigitalisierungen kann das letzte Videobild einen langen Nachlauf enthalten. Der Filmstreifen zeigt dort das letzte vorhandene Bild; die vollständige Zeitachse bleibt erhalten. Markieren Sie die gewünschten Bereiche und exportieren Sie diese, um den Nachlauf wegzuschneiden. Auch eine daraus erzeugte MP4-Datei kann direkt bearbeitet werden. Liefert eine vorhandene Serveranalyse unvollständige Vorschaubilder, ergänzt erneutes Video analysieren … beziehungsweise Editor-Daten vorbereiten … die fehlenden Ergebnisse; eine gültige vorhandene Wellenform wird dabei weiterverwendet.
Neben Auswahl ansehen stehen drei einzelne Auswahlbuttons sec, fr und tc. Der aktive Button ist hervorgehoben; beim Öffnen ist tc gewählt. sec zeigt Sekunden mit drei Nachkommastellen, fr Frames ab Dateianfang auf Basis der gemeldeten Bildrate und tc Timecode im Format HH:MM:SS:FF.
Für tc wird ein eingebetteter Start-Timecode aus der Videospur, einer Timecode-Spur oder den Container-Metadaten verwendet; ohne lesbaren Timecode beginnt die Anzeige bei 00:00:00:00. Drop-Frame-Timecode mit Semikolon bei 29,97/59,94 fps wird berücksichtigt.
Der Formatwechsel gilt für Timeline, Cursor, Markerzeitfeld, Bereichsgrenzen, Laufzeiten, Filmstreifenhinweise und Exportgrenzen. Dauern beginnen bei null und erhalten keinen Start-Timecode-Versatz. Bei variabler Bildrate ist die fr-Anzeige eine aus der gemeldeten Bildrate berechnete Position; die Einzelbildnavigation verwendet weiterhin echte Stream-Zeitstempel.
Eine Markerzeit im gewählten Format eingeben und mit Enter oder Verlassen des Felds übernehmen. Bloßes Fokussieren verändert die Markerzeit nicht.
Wählen Sie unter Qualität die gewünschte Exportvorlage. Das Feld ist nur bei eingeschalteter Neucodierung verfügbar. Der Export kann beginnen, sobald die Schnittgrenzen geprüft und gültig sind. Während des Exports zeigt die Ansicht den Fortschritt.
Ohne Neucodierung ist Standard. Die erste Videospur und, falls vorhanden, die erste Tonspur werden ohne weitere Komprimierung übernommen; die ursprüngliche Dateiendung bleibt erhalten. Marker rasten beim Setzen, Ziehen und Ändern des Markerzeitfelds direkt am nächstgelegenen möglichen Schnittpunkt (Schlüsselbild) ein.
Bei gleichem Abstand gilt der frühere Punkt. Nachbarmarker können nicht überschritten werden; Dateianfang und Dateiende bleiben die festen äußeren Grenzen. Beim Ausschalten der Neucodierung werden vorhandene Marker gemeinsam angepasst; diese Änderung einschließlich des Modus ist rückgängig machbar.
Beim ausdrücklichen Ausschalten der Neucodierung springen alle Marker zu den nächstgelegenen möglichen Schnittpunkten. Treffen mehrere Marker auf denselben Punkt, werden sie zu einer Markierung zusammengeführt. Marker am Dateianfang oder Dateiende gehen in die ohnehin vorhandenen äußeren Grenzen auf.
Ein sichtbarer Hinweis bestätigt die Anpassung, nennt die Anzahl zusammengeführter Markierungen und verweist auf Strg+Z beziehungsweise Strg+Z. Rückgängig stellt alle ursprünglichen Marker, die Bereichsauswahl und den vorherigen Modus gemeinsam wieder her.
Beim bloßen Öffnen werden gespeicherte Marker nicht zusammengeführt: Gibt es dabei Kollisionen, ist zunächst Neucodierung an, bis sie ausdrücklich ausgeschaltet wird. Gespeicherte Marker werden beim Öffnen ebenfalls geprüft und soweit möglich eingerastet.
Schnittpunkte werden einmal je unveränderter Datei eingelesen und zwischengespeichert; bis dahin ist Marker setzen im direkten Modus gesperrt. Das reguläre Dateiende bleibt erhalten. Die eingerasteten Bereichsgrenzen stehen in den Bereichsbuttons und gelten auch für Auswahl ansehen.
Liegen beide Grenzen am selben Schlüsselbild, ist direkter Export gesperrt; dann Neucodierung einschalten oder größere Bereiche wählen. Container-, Audioframe- und Zeitstempelgrenzen können geringe Abweichungen der ausgegebenen Laufzeit verursachen.
Ein nicht unterstütztes Format meldet einen Fehler und schaltet nicht still auf Neucodierung um.
Neucodierung an schneidet an den gewählten Videobildern und erzeugt MP4 nach der Qualitätsvorlage unter Voreinstellungen → Video; standardmäßig mit H.264 und, sofern vorhanden, AAC-Ton. Hohe Qualität, Standard und Kleine Datei stehen zur Wahl.
Die Standardvorlagen übernehmen Auflösung und Bildzeitfolge soweit vom Ausgabeformat unterstützt und füllen ungerade Maße auf gerade Pixelmaße auf. Eigene Vorlagen können davon abweichen. Erneute Komprimierung kann Qualität kosten. HDR-Neucodierung wird mit einem Hinweis verweigert; für HDR bleibt der direkte Export ohne Neucodierung verfügbar.
Zusätzliche Tonspuren und Untertitel werden bei der Videobearbeitung nicht exportiert. FFmpeg und FFprobe sind externe Voraussetzungen und werden nicht mitgeliefert.
Bereiche exportieren erzeugt je ausgewähltem Bereich einen neuen Clip in zeitlicher Reihenfolge neben dem unveränderten Original, etwa Urlaub.01_B02.mp4. Exportnummern steigen pro Original und Auftrag; Bereichsnummern bleiben bei Teilauswahl erhalten.
Belegte Nummern werden übersprungen, vorhandene Dateien nie überschrieben. Fertige Clips werden katalogisiert und in die Sammlungen des Originals aufgenommen; allgemeine Katalog-Infofelder und Datumsangaben werden übernommen. Das Dateiänderungsdatum wird nach Möglichkeit wie beim Original gesetzt; vollständige Einbettung aller Katalogdaten wird nicht zugesichert.
Eingebettete Quelldaten werden soweit vom Ausgabemuxer unterstützt übernommen. Nach dem Export bleibt die Schnittansicht pausiert geöffnet. Die Fortschrittsanzeige zählt fertige Bereiche. Bei einem Fehler bleiben bereits fertige Clips erhalten; bei Fehlern der Katalogaufnahme kann eine fertige Datei über Ordneraktualisierung eingelesen werden. Rückgängig/Wiederholen betrifft die Schnittansicht, entfernt keine exportierten Dateien.
Jeder gewählte Bereich wird als eigene Datei exportiert; Bereiche werden nicht zusammengefügt. Die Ausgabe wird im Zielordner vorbereitet und erst nach erfolgreichem Abschluss unter dem endgültigen Namen übernommen. Bei einem Exportfehler wird die unvollständige Ausgabe entfernt.
Bereiche exportieren führt für ein unter Voreinstellungen → Dateiserver eingerichtetes Netzlaufwerk den Schnitt ohne Neucodierung direkt auf dem Dateiserver aus. Die Videodaten bleiben dabei auf dem Server; Metadaten und Vorschaubild werden für die Katalogaufnahme übertragen. Voraussetzung sind dort FFmpeg und FFprobe sowie ein eingerichteter SSH-Zugang per Schlüssel. Ist dieser Zugang nicht verfügbar, erscheint eine Fehlermeldung. Andere Laufwerke und Exporte mit Neucodierung verwenden weiterhin den Rechner, auf dem Bildverwaltung läuft.
Katalogdaten auf dem Dateiserver vorbereiten
Unter Voreinstellungen → Dateiserver kann Metadaten und Katalogvorschauen auf diesem Server vorbereiten eingeschaltet werden. Dafür werden dieselben Ordnerzuordnungen, der SSH-Schlüsselzugang sowie Python 3, FFmpeg und FFprobe verwendet. Auf dem Server muss keine Bildverwaltung laufen. Die Vorbereitung unterstützt Video- und Tondateien sowie JPEG und PNG. Andere Bildformate und Medien mit eigener Begleitvorschau behalten ihre bisherige Verarbeitung.
Beim Hinzufügen oder Aktualisieren eines Ordners sucht dieser Rechner wie bisher nach neuen Medien. Für passende neue Dateien bereitet der Server Metadaten und bis zu 640 Pixel große Katalogvorschauen direkt an den Originalen vor. JPEG-/PNG-EXIF-Daten werden mitgeliefert, die Bildausrichtung und Originalabmessungen beim Übernehmen berücksichtigt. Tondateien ohne eingebettetes Cover erhalten keine künstliche Vorschau. Der Katalog, seine Sammlungen, Bewertungen und persönlichen Angaben bleiben auf diesem Rechner. Originale werden nicht zum Client kopiert oder verändert.
Der Import zeigt zunächst Dateiserver bereitet Katalogdaten vor. Danach werden die vorbereiteten Daten katalogisiert und die Vorschaubilder wie bisher im Hintergrund aufgenommen. Bereits katalogisierte Dateien werden bei der Ordneraktualisierung weiterhin übersprungen. Fehlgeschlagene Servervorbereitungen werden als Fehler gezählt; es erfolgt keine unbemerkte vollständige Wiederholung auf dem Client.
Die Serverergebnisse bleiben im gemeinsamen Analyseordner im Unterordner catalogue-v1 erhalten. Ein weiterer Client mit derselben Servereinrichtung kann sie bei seiner Katalogisierung wiederverwenden. Bereits übernommene Daten werden lokal zwischengespeichert. Ein App-Ende kann den lokalen Import unterbrechen; bereits bestätigte Serveraufträge laufen weiter. Nach erneutem Start den Ordner wieder aktualisieren, um diese Ergebnisse zu übernehmen. Noch nicht übergebene Dateien werden erst bei einem neuen Import beauftragt. Abbrechen beendet die lokale Vorbereitung und fordert den Abbruch der noch wartenden beziehungsweise laufenden Aufträge des aktuellen Pakets an. Die Anzeige Serveranalysen betrifft weiterhin die gesonderte Editorvorbereitung.
Editoranalysen auf dem Dateiserver
Unter Voreinstellungen → Dateiserver schaltet Editoranalysen auf diesem Server ausführen die Vorbereitung auf dem zugeordneten macOS- oder Linux-Dateiserver ein. Zusätzlich zu FFmpeg und FFprobe ist dort Python 3 erforderlich. Als Client kann auch Windows mit installiertem OpenSSH-Client verwendet werden. Mit Verbindung prüfen werden zusätzlich Python und der beschreibbare Analyseordner geprüft.
Analyseordner auf dem Server bestimmt die gemeinsame Ablage für Aufträge und Ergebnisse. Bei leerem Feld verwendet der Server den Ordner .cache/bildverwaltung/editor-data im Benutzerordner des SSH-Benutzers. Andere Rechner verwenden denselben SSH-Zugang und Analyseordner sowie ihre eigene passende Laufwerkszuordnung. Die lokalen Laufwerksnamen dürfen sich unterscheiden.
Mit Editor-Daten vorbereiten … werden die Aufträge an den passenden Server übergeben. Erst nach bestätigter Übergabe sind sie dort gespeichert. Anschließend darf Bildverwaltung beendet oder das Notebook zugeklappt werden; der Server arbeitet unabhängig von der Verbindung weiter und muss eingeschaltet bleiben. Noch nicht übergebene Dateien sind davon ausgenommen. Pro Analyseordner wird ein Auftrag zur Zeit verarbeitet. Bereits laufende oder fertige Analysen derselben Quelldatei werden wiederverwendet.
Kontextmenüs zeigen bei Befehlen mit Tastenkürzel die passende Tastenkombination rechts neben dem Befehl, beispielsweise bei Auswahl umkehren und Video bearbeiten …. Die Anzeige berücksichtigt macOS beziehungsweise Windows und den jeweiligen Bedienbereich. Eigene Effektkürzel erscheinen bei den zugewiesenen Effekten.
Im Kontextmenü eines Ordners folgt Video analysieren … auf Lautheit analysieren. Beide Befehle gelten für alle passenden katalogisierten Medien im angeklickten Ordner einschließlich seiner Unterordner, unabhängig von der aktuellen Auswahl, Suchanfrage und sichtbaren Filtern. Lautheit analysieren berücksichtigt Audiodateien, Video analysieren … die Videos. Die Videoanalyse bereitet Wellenform, Filmstreifen und Schnittpunkte vor und verwendet vorhandene vollständige Analysen weiter.
Ein Rechtsklick auf einen Dateiauftrag in Serveranalysen öffnet dessen Kontextmenü. Dort lassen sich Name kopieren, Dateiname kopieren und Serverpfad kopieren verwenden. Ist die passende Datei lokal erreichbar, stehen außerdem Pfad kopieren, Kopieren, Alle Daten kopieren, Im Ordner zeigen und Im Finder anzeigen beziehungsweise Im Explorer anzeigen zur Verfügung; die Datei muss dafür im aktuellen Katalog enthalten sein. Der lokale Pfad richtet sich nach der eingerichteten Serverzuordnung. Kopieren kopiert die Datei und entspricht bei geöffnetem Kontextmenü Strg+C auf macOS beziehungsweise Strg+C unter Windows. Außerhalb eigener Kontextmenüs erscheint kein Browser-Standardmenü.
Die aufklappbare Anzeige Serveranalysen zeigt Aufträge mit Server, Dateiname, Arbeitsabschnitt, Fortschritt und Fehlern. Beim Start einer neuen Auswahl- oder Ordneranalyse zeigt Aktueller Durchlauf die beauftragten Dateien einschließlich bereits vorhandener, wiederverwendeter Analysen. Die Ansicht wird einmal pro Durchlauf zurückgesetzt; gespeicherte Ergebnisse werden dadurch nicht gelöscht. Frühere noch wartende, laufende oder fehlgeschlagene Aufträge sowie Fehler bleiben zusätzlich sichtbar. Alle Aufträge zeigt die bis zu 100 neuesten Aufträge je Server; Aufträge des aktuellen Durchlaufs und offene beziehungsweise fehlgeschlagene Aufträge bleiben auch darüber hinaus zugänglich. Die neuesten stehen oben. Die aufgeklappte Liste deckt den gesamten Rasterbereich mit einem einfarbigen Hintergrund ab und ist bei Bedarf scrollbar. Aktueller Durchlauf und Alle Aufträge stehen rechts in der Kopfzeile Serveranalysen; ein Klick wählt die Ansicht und öffnet eine eingeklappte Liste. Beim Einklappen oder Ausblenden erscheint das Raster wieder.
View → Serveranalysen oder Strg+Shift+B auf macOS beziehungsweise Strg+Shift+B unter Windows blendet den gesamten Bereich ein oder aus. Diese Einstellung bleibt beim nächsten Start erhalten. Auch bei ausgeblendeter Anzeige laufen Serveraufträge und die automatische Ergebnisübernahme weiter. Die Anzeige wird bei geöffneter App etwa alle 15 Sekunden aktualisiert. Lokal und auf Server verfügbar bedeutet, dass ein fertiger Serverauftrag und vollständige passende lokale Analysedaten vorliegen. Abbrechen betrifft den gewählten Serverauftrag. Fehlgeschlagene oder abgebrochene Aufträge lassen sich mit erneutem Video analysieren … beziehungsweise Editor-Daten vorbereiten … wieder vormerken. Nach einer Serverunterbrechung werden unfertige Aufträge beim nächsten Kontakt wieder gestartet; fertige Ergebnisse bleiben erhalten. Die lokalen Schalter Pausieren und Fortsetzen steuern die lokale Vorbereitung.
Fertige, zur Quelldatei passende Serveranalysen werden automatisch in die lokale Editorablage übernommen. Ein manueller Übernahmebefehl ist nicht erforderlich. Vollständige gültige lokale Analysen bleiben erhalten und werden nicht durch andere Serverergebnisse ersetzt. Wenn auf dem Server noch keine passende Analyse vorhanden ist, werden die vorhandenen lokalen Analysedaten dorthin übertragen, statt dieselbe Quelle erneut zu analysieren. Andere passend eingerichtete Clients können diese Ergebnisse ebenfalls automatisch übernehmen.
Die Synchronisierung erfolgt bei geöffneter App im Hintergrund auch bei ausgeblendeter Anzeige Serveranalysen. Übertragungsfehler bleiben sichtbar und werden bei späteren Abfragen erneut versucht. Bei Video analysieren … beziehungsweise Editor-Daten vorbereiten … werden vorhandene vollständige Analysen wiederverwendet; unvollständige lokale Bestände werden mit passenden Ergebnissen ergänzt. Bereits wartende oder laufende Serveraufträge werden nicht doppelt angelegt.
Die Zuordnung prüft Dateigröße, Änderungszeit und Datenproben der Quelle sowie die Version der Analyse. Unvollständige oder beschädigte Ergebnisse werden zurückgewiesen. Originalmedien und Kataloge werden nicht auf den Server kopiert. Übertragen werden nur Aufträge, Prüfwerte zur Dateizuordnung sowie die fertigen Analysedateien. Gezoomte Detailwellenformen und zusätzliche Vorschaupositionen entstehen weiterhin bei Bedarf auf dem Client. Für Wiedergabe und Bearbeitung muss das Original erreichbar bleiben.
Ein kleiner roter Punkt am Video zeigt an, dass die vollständigen Editoranalysedaten lokal verfügbar sind: Videoangaben, Schnittpunkte, alle Filmstreifenbilder und bei Videos mit Ton die Wellenform. Die Kennzeichnung erscheint im Raster und in der Liste und wird während der Vorbereitung beziehungsweise Übernahme automatisch aktualisiert. Die blauen und grünen Punkte für Audioblenden und Lautheit bleiben unverändert. In der Liste steht das Datum mit Abstand links neben den Analysepunkten.
Dateiserver einrichten
Unter Voreinstellungen → Dateiserver können mehrere Dateiserver mit jeweils mehreren Laufwerkszuordnungen eingerichtet werden. Der Dateiserver muss macOS oder Linux verwenden, per SSH-Schlüssel ohne Passwortabfrage erreichbar sein und FFmpeg sowie FFprobe bereitstellen. Der SSH-Hostschlüssel muss auf diesem Rechner bereits bestätigt sein. Ein gewöhnliches Netzlaufwerk ohne diese Voraussetzungen verwendet den Export auf diesem Rechner.
Mit Dateiserver hinzufügen einen Eintrag anlegen. Name, Serveradresse, Benutzername und SSH-Port eintragen; der übliche Port ist 22. Leere Felder für FFmpeg auf dem Server und FFprobe auf dem Server lassen die Programme automatisch suchen. Alternativ deren vollständige Pfade auf dem Server eingeben. Dateiserver verwenden schaltet den Eintrag für Export, Editoranalysen und Katalogvorbereitung ein oder aus.
Jede Laufwerkszuordnung verbindet zwei vollständige Pfade desselben Ordners: Eingebundener Ordner bezeichnet den auf diesem Rechner sichtbaren Ordner, Ordner auf dem Server dessen Pfad auf dem Dateiserver. Mit Zuordnung hinzufügen weitere Laufwerke oder Ordner zuweisen. Bei verschachtelten Zuordnungen gilt der genaueste passende Ordner; dieselbe aktive Ordnerwurzel darf nur einmal zugeordnet sein.
Verbindung prüfen prüft die aktuellen Eingaben, die Programme und jede Ordnerzuordnung einschließlich Lesen, Schreiben und Umbenennen. Dazu wird eine eigene versteckte Prüfdatei erzeugt und wieder entfernt. Das Ergebnis zeigt den verbundenen Rechner, die gefundenen Programme und den Zustand jeder Zuordnung. Speichern übernimmt die Einrichtung. Ein Tabwechsel oder Schließen verwirft ungespeicherte Eingaben. Dateiserver entfernen entfernt nur die Einrichtung.
Ton, Playlists und Tonbearbeitung
Im Wiedergabemodus ganze Liste ab dem gestarteten Track gilt die sichtbare Sortierreihenfolge der aktuellen Ordner-, Such-, Auswahl- oder Sammlungsansicht. Doppelklick, Enter, Zeilen-Playbutton, Footer und Leertaste übernehmen dieselbe Liste; noch anderswo markierte Tracks und alte Wiedergabelisten erhalten keinen Vorrang.
Bilder und Videos werden für die Audiofolge übersprungen. Die Folge wird beim Start übernommen und kann weiterlaufen, während andere Ansichten betrachtet werden. Ein erneuter Start aus einer anderen sichtbaren Liste übernimmt deren Ordnung.
Der Modus nur den gestarteten Track beendet die Wiedergabe nach diesem Track.
Die Kopftaste mit Notensymbol wählt Einzeltrack oder Wiedergabe der gesamten sichtbaren Liste ab dem gestarteten Titel. Die Leiste unten bietet Position, Pause und Sprünge um die in den Voreinstellungen festgelegte Sprungweite (Standard 15 Sekunden). Strg+Oben und Strg+Unten wechseln den Titel der aktuellen Liste.
Run spielt unverändert. Cut überspringt erkannte Anfangs- und Schlussstille. Dip (Blende in Stille) blendet jeden Titel über jeweils drei Sekunden weich ein und vor dem Ende aus. Crossfade (Tracks überblenden) startet den nächsten Titel drei Sekunden vor der erkannten Schlussstille und überblendet beide Titel gleichzeitig.
Wenn keine Schlussstille erkannt wurde oder die Analyse noch nicht vorliegt, verwenden Dip und Crossfade das reguläre Titelende. Crossfade setzt die Wiedergabe der sichtbaren Liste und einen Folgetitel voraus. Die Lautheitsangleichung kann separat ein- oder ausgeschaltet werden; eine Änderung oder nachgeladene Lautheitsdaten unterbrechen eine laufende Blende nicht.
In der Liste wählt N Dateinamen und T Tracknummer, Titel und Künstler. Strg+Plus und Strg+Minus fügen den laufenden oder fokussierten Titel zur aktiven Sammlung hinzu oder entfernen ihn daraus.
Unter Sync kann Bildverwaltung mit einem externen Player gekoppelt werden, Playlists laden oder die aktive Sammlung senden.
Der Audioplayer im Raster-Footer erscheint nur, wenn eine Audiodatei den aktuellen Fokus hat. Er nutzt die verfügbare Breite zwischen der Auswahlanzeige und dem Button Video. Währenddessen sind Vorschaufehler-Anzeige und Ähnlichkeitsfeld ausgeblendet.
Bei Fokus auf ein anderes Medium oder ohne Dateifokus werden diese Informationen wieder angezeigt. Die Wiedergabe wird durch das Ausblenden nicht beendet; der Play-Button im Footer gehört zur aktuell angewählten Audiodatei.
Leertaste: Im Raster und in der Liste nur die aktuell fokussierte Audiodatei starten / pausieren / fortsetzen; bei Bildfokus keinen früheren Audiotrack steuern. In der Audio-Anzeige und Audio-Vollfenster den dort angezeigten Titel pausieren / fortsetzen. Esc führt aus Anzeige ins Raster.
Ein laufender Titel kann beim Betrachten von Bildern weiterlaufen. Start/Pause in der Audio-Anzeige bedient denselben Player wie das Raster und erhält die Abspielposition. Nach Titelende bleibt der Titel pausiert und lässt sich erneut starten.
Abspielposition und Laufzeit werden auch nach Pause und Ansichtswechsel regelmäßig vom gemeinsamen Player übernommen. Unter macOS ab 14 bleiben Anzeige und Titelsteuerung auch bei verdecktem Fenster aktiv.
Tonbearbeitung
Strg+Shift+A (Tonbearbeitung): Tonbearbeitung direkt aus Raster oder Liste für die fokussierte Audiodatei sowie in der Audio-Anzeige öffnen; Windows: Strg+Shift+A.
M (Tonbearbeitung): Ohne ausgewählten Marker: Marker an der aktuellen Abspielposition setzen. Mit ausgewähltem Marker: diesen entfernen. Neue Marker bleiben ungewählt, sodass wiederholtes M weitere Marker setzt. Nicht während der Eingabe in Zeitfelder oder beim Export.
Alt+M / Alt+M (Tonbearbeitung): Alle Marker des aktuellen Tracks entfernen; ebenso mit Alt-Klick / Alt-Klick auf „Marker entfernen“. Mit Strg+Z beziehungsweise Strg+Z rückgängig. Nicht in Eingabefeldern und nicht während eines Exports.
Entf / Rückschritt (Tonbearbeitung): Ausgewählten Marker entfernen; benachbarte Bereiche verbinden sich. In Eingabefeldern normale Texteingabe.
Strg+Plus / Strg+Minus / Strg+0 (Tonbearbeitung): Timeline im Tonbearbeitungsmodus um die Abspielposition strecken / stauchen / vollständig zeigen; Windows: Strg+Plus / Strg+Minus / Strg+0.
Leertaste (Tonbearbeitung): Wiedergabe/Pause. Bei aktivem, farbig markiertem Auswahl hören bleibt jede Wiedergabe im zuletzt aktivierten, noch ausgewählten Bereich; am Ende Pause, erneutes Starten beginnt am Bereichsanfang. Gilt auch bei Fokus auf Buttons und Timeline-Reglern; Buttons mit Eingabe/Return auslösen. In Text-/Zeitfeldern normale Eingabe. Gedrückthalten schaltet nicht mehrfach um.
Strg+Z / Strg+Shift+Z (Tonbearbeitung): Nur in der aktuellen Tonbearbeitungsansicht: Marker, Bereichsauswahl, Cursor, Timeline-Zoom/-Verschiebung und Auswahlmodus rückgängig machen / wiederholen, dabei pausieren. In Zeitfeldern normales Text-Undo. Endet beim Verlassen oder Dateiwechsel; keine gespeicherten Varianten ändern. Windows: Strg+Z / Strg+Shift+Z.
Esc (Tonbearbeitung): Tonbearbeitung und Anzeige direkt schließen, zurück zu Raster oder Liste. Gilt auch im Marker-Zeitfeld; während eines Exports gesperrt. Der Button Abbrechen führt weiterhin in die normale Audio-Anzeige.
Strg+Links / Strg+Rechts (Tonbearbeitung): Um die eingestellte Sprungweite zurück / vor (Standard: 15 Sekunden). Beendet die Bereichsvorschau; Bereichsauswahl bleibt erhalten. Nicht in Text-/Zeitfeldern oder beim Export. Windows: Strg+Links / Strg+Rechts.
Links / Rechts oder Alt+Links / Alt+Rechts (Tonbearbeitung): 0,1 Sekunden zurück / vor; pausiert und bewegt den Cursor. Gedrückthalten wiederholt Schritte. Bei eingeschaltetem Mithören etwa 0,1 Sekunden ab der neuen Position vorwärts hören, auch beim Zurückgehen; alte Hörprobe wird abgebrochen.
Nach der Probe bleibt die Wiedergabe pausiert und der Schnittcursor stehen. Die kurze Hörprobe wird mit dem vorhandenen FFmpeg separat dekodiert; die Originaldatei bleibt unverändert. Mithören ist beim Öffnen an und über den gleichnamigen Button abschaltbar.
Beendet Auswahl hören; Bereichsauswahl bleibt erhalten. Nicht in Text-/Zeitfeldern oder beim Export. Windows: Pfeil links/rechts oder Alt+Links / Alt+Rechts.
Öffnen Sie Audio schneiden im Kontextmenü einer Audiodatei oder verwenden Sie Strg+Shift+A (Windows: Strg+Shift+A). Position und Wiedergabestatus bleiben beim Wechsel aus der Audio-Anzeige erhalten. Der Kopfbereich zeigt Format, Laufzeit und Dateigröße. Esc führt direkt zu Raster oder Liste; Abbrechen kehrt zur Audio-Anzeige zurück. Während eines Exports ist das Verlassen gesperrt.
Beliebig viele Marker teilen den Track in aufeinanderfolgende Bereiche, einschließlich Dateianfang und Dateiende. Ohne Marker besteht ein Bereich aus der gesamten Datei. Die Wellenform anklicken, um den Cursor zu setzen, dann Marker setzen oder, wenn kein Marker ausgewählt ist, M drücken.
Bei ausgewähltem Marker entfernt M diesen Marker. Der Button Marker setzen setzt unabhängig von der Markerauswahl immer einen neuen Marker. Ein neu gesetzter Marker bleibt ungewählt; dadurch setzt wiederholtes M während der Wiedergabe weitere Marker.
Erst ein ausdrücklicher Klick auf einen Marker wählt ihn zum Entfernen oder Bearbeiten aus. Ein kurzer Klick wählt den Marker aus, ohne seine Position zu verändern. Marker sind gelb, der ausgewählte Marker ist rot und der Cursor ist weiß.
Zum Verschieben den Marker mindestens eine halbe Sekunde gedrückt halten und dann ziehen; der Abstand zwischen Mauszeiger und Marker bleibt erhalten. Alternativ lässt sich der ausgewählte Marker über das Sekundenfeld genau positionieren.
Bezeichnung „Marker n (secs)“ und Zeitfeld stehen gemeinsam mittig in einer Zeile; ihr Platz bleibt ohne Markerauswahl frei, damit die Darstellung nicht springt. M, der Button Marker entfernen oder Entf/Rückschritt entfernt den ausgewählten Marker und verbindet seine Nachbarbereiche.
Mit Alt+M (Windows: Alt+M) oder Alt-Klick / Alt-Klick auf „Marker entfernen“ werden alle Marker dieses Tracks entfernt, auch wenn gerade kein einzelner Marker ausgewählt ist. Strg+Z (Windows: Strg+Z) stellt sie wieder her. In Eingabefeldern und während des Exports gilt die Aktion nicht.
Marker behalten ihre Reihenfolge und mindestens 1 ms Abstand. In Eingabefeldern gelten die normalen Texteingaben. Marker werden automatisch pro Originaltrack im jeweiligen Katalog gespeichert und beim erneuten Öffnen wiederhergestellt, auch nach einem App-Neustart. Abbrechen schließt die Ansicht, verwirft die Marker aber nicht.
Mehrere Bereiche durch Anklicken ihrer Bereichsbuttons auswählen; erneutes Anklicken wählt einen Bereich ab. Alle gewählten Bereiche sind farbig hervorgehoben, ihre Anzahl steht in der Markerzeile. Ein Klick in die Wellenform setzt den Cursor und nimmt den betreffenden Bereich in die Auswahl auf.
Die Buttons stehen in sieben gleich breiten Spalten über die gesamte Breite; weitere Bereiche folgen in zusätzlichen Zeilen. Jeder Button zeigt Bereichsnummer, Zeitgrenzen und Dauer gemeinsam in einer Zeile. Bei vielen Bereichen ist die Liste scrollbar; die Auswahl ist farbig hervorgehoben. Auswahl hören startet ausschließlich den zuletzt aktivierten, noch ausgewählten Bereich und ist eingeschaltet farbig markiert.
Am Bereichsende hält die Wiedergabe an; erneutes Starten beginnt am Bereichsanfang. Die Leertaste bedient Start/Pause auch bei Fokus auf Buttons oder Timeline-Reglern. In Text- und Zeitfeldern bleibt sie eine normale Eingabetaste; fokussierte Buttons lassen sich mit Return auslösen. Strg+Plus / Strg+Minus streckt/staucht die Timeline ohne feste Zoomobergrenze um die Abspielposition; Strg+0 oder Gesamt zeigt alles.
Unter Windows gilt Strg statt Strg. Bei starker Vergrößerung wird der sichtbare Wellenformausschnitt detaillierter nachgeladen. Die stets sichtbare Verschiebeleiste erschließt den übrigen Ausschnitt. Im Playerblock nutzt der Positionsregler die verfügbare Breite der Schnittansicht.
Bereiche exportieren erzeugt in zeitlicher Reihenfolge je einen neuen Track für jeden angewählten Bereich. Ohne angewählte Bereiche ist der Button deaktiviert. Für den Export aller Bereiche alle Bereichsbuttons anwählen. Die Nummer im Dateinamen bleibt die jeweilige Bereichsnummer des Originals; eine Teilauswahl wird nicht neu durchnummeriert.
Die neuen Dateien liegen neben dem unveränderten Original mit Namen nach dem Schema Name.Exportnummer_Bereichsnummer.ext, zum Beispiel Name.01_B02.mp3; vorhandene Dateien werden nicht überschrieben. Neue Tracks werden in den Katalog und die Sammlungen des Originals aufgenommen.
Unter Windows gilt dies auch bei Laufwerks- und Netzwerkpfaden für jeden angewählten Bereich. Die Schnittansicht und ihre Marker bleiben nach dem Export geöffnet, die Wiedergabe pausiert. Exportierte Tracks starten nicht automatisch.
Während des Exports zeigt die Ansicht den Fortschritt; Bearbeitung und Katalogwechsel warten bis zum Abschluss. Bei einem Fehler bleiben bereits erzeugte Tracks erhalten und die Meldung nennt die abgeschlossene Anzahl.
Die Exportnummer wird pro Originaltrack und Exportauftrag gemeinsam für alle erzeugten Bereiche fortlaufend erhöht; Markeränderungen setzen sie nicht zurück. Bei drei Bereichen erzeugt der erste Einzelexport von Bereich 2 Name.01_B02.ext; ein anschließender Export aller Bereiche erzeugt Name.02_B01.ext, Name.02_B02.ext und Name.02_B03.ext.
Die Bereichsnummer entspricht immer der aktuellen Reihenfolge im Original. Zahlen haben mindestens zwei Stellen. Bereits belegte Exportnummern werden übersprungen; nach abgebrochenen oder fehlgeschlagenen Exportaufträgen wird die vergebene Nummer nicht wiederverwendet.
Standardmäßig wird ohne Neucodierung exportiert: vorhandene Audiodaten werden direkt kopiert, ohne zusätzlichen Qualitätsverlust. Die Dateiendung bleibt erhalten; Schnittgrenzen können an die Audioframes angepasst sein. Der Auswahlbutton Neucodierung aus/an schaltet auf genauen Schnitt mit Neucodierung um; eingeschaltet ist er farbig markiert.
Bei verlustbehafteten Formaten kann erneute Codierung Qualität kosten. Ein nicht unterstützter direkter Export meldet einen Fehler und schaltet nicht still auf Neucodierung um. Bei eingeschalteter Neucodierung gilt: MP3 als MP3, AAC/M4A/M4B als M4A, FLAC/OGG/Opus im jeweiligen Format, AIFF als AIFF; sonst WAV.
Tags werden soweit unterstützt übernommen, eingebettete Cover werden nicht mitkopiert. Strg+Z / Strg+Shift+Z (Windows Strg+Z / Strg+Shift+Z) macht Marker, Bereichsauswahl, Cursor, Timeline und Auswahlmodus innerhalb dieser Schnittansicht rückgängig beziehungsweise wiederholt sie; dabei wird pausiert.
Die lokale History endet beim Verlassen oder Dateiwechsel. Sie entfernt keine exportierten Tracks und verändert keine gespeicherten Dateien.
Sammlungen und Diaschau
Sammlungszähler und die Gesamtzahl der Sammlungsdateien berücksichtigen nur Einträge außerhalb des Papierkorbs. Dateien im Papierkorb bleiben für eine mögliche Wiederherstellung zugeordnet, erscheinen aber weder im Zähler noch im Sammlungsraster. Nach dem Wiederherstellen werden sie wieder mitgezählt. Such- und Ansichtsfilter können die im Raster sichtbare Teilmenge zusätzlich einschränken.
Sammlungen sind virtuelle Zusammenstellungen. Ein Medium kann in mehreren Sammlungen liegen, ohne kopiert zu werden. E öffnet den Diaschau-Editor für die aktive Sammlung.
Im Kopf der Diaschau stehen die Anzahl der Bilder und Tondateien in der Show sowie die Anzahl der Bilder im Auswahlpool. Der Auswahlpool lässt sich wie das Raster nach Sammlung oder Name sortieren; der Pfeil daneben wechselt zwischen auf- und absteigender Richtung.
Markierte Dateien im jeweils aktiven Editorbereich erscheinen als aktuelle Anzahl in der Footer-Anzeige Auswahl. Strg+Links übernimmt die Auswahl in die Diaschau und Strg+Rechts entfernt sie daraus. Die Wiedergabe bleibt lokal.
Einstellbare Parameter
Länge berechnet die Standzeit passend zur gewünschten Gesamtdauer. Standzeit ist die Zeit pro Bild, Überblendung die Dauer des Übergangs zum nächsten Bild. Startbild wartet vor dem ersten Bild, Endblende blendet nach dem letzten Bild aus.
Zoom Start und Zoom Ende bestimmen den Maßstab zu Beginn und Ende eines Bildes. Stärke bestimmt die Intensität der Bildbewegung. Bilder wiederholen startet nach dem letzten Bild wieder am Anfang. Audio schaltet den Ton ein; Audio wiederholen startet ihn nach dem letzten Titel erneut. Export 2400px erzeugt für den Export Bildkopien mit höchstens 2400 Pixeln Kantenlänge.
Exportdateien
Der Export erzeugt einen Diaschau-Ordner mit Bildern, Ton, show.json, slideconfig.txt und slideorder.txt und kann damit von einem externen Player übernommen werden.
show.json ist die vollständige, maschinenlesbare Beschreibung: Formatversion, Name, Einstellungen sowie die exportierten Bild- und Tondateien mit ihren Quellpfaden. slideconfig.txt enthält dieselben Wiedergabeparameter als einfache Zeilen im Format Schlüssel=Wert für kompatible Player. slideorder.txt listet die relativen Dateipfade in ihrer Export- und Wiedergabereihenfolge.
iPhone
Unter macOS zeigt die iPhone-Ansicht ein angeschlossenes, entsperrtes und vertrautes Gerät als virtuellen Ordner. Auswahl laden kopiert die markierten Dateien in einen gewählten lokalen Ordner und startet danach automatisch dessen Katalogisierung; ein manuelles Aktualisieren ist nicht nötig.
Nach einem erfolgreichen Download markiert Bildverwaltung die betreffende iPhone-Datei im aktuellen Katalog. Noch nicht geladen blendet diese markierten Dateien aus; ein weiterer Klick zeigt wieder alle Dateien. Die Markierung umfasst nur erfolgreich über Bildverwaltung geladene Dateien, nicht gleichnamige oder auf anderem Weg kopierte Dateien. Löschen betrifft die ausgewählten Originale auf dem iPhone und verlangt eine Bestätigung.
Unter Windows ist diese Funktion nicht möglich, weil die iPhone-Ansicht Apples ImageCaptureCore-Schnittstelle verwendet. Apple stellt diese Schnittstelle für Windows nicht bereit.
Startansicht: Beim Start ist die Suche ausgeschaltet und die Ordneransicht aktiv. Öffnen Sie die Suche bei Bedarf erneut.
Voreinstellungen: Ohne eigene gespeicherte Einstellungen ist das Bildmodell 2.5 Sunburst vorausgewählt. Sonstige → Automatisch speichern ist eingeschaltet und speichert alle 15 Minuten, sobald ein Speicherort für den Katalog gewählt wurde. Öffnen mit → Ergebnisse automatisch übernehmen ist für unterstützte Programme eingeschaltet. Affinity verwendet seine eigene Rückübernahme. Gespeicherte Einstellungen und eigene Effekte behalten ihre Werte.
Die Standardvorlage Bildschärfe.2400 verwendet zuerst Sunburst mit der Anweisung Bildschärfe erhöhen ohne die Lichtstimmung zu verändern, Ausgabegröße Automatisch und Qualität Mittel. Anschließend skaliert sie auf eine Breite von 2400 Pixeln. Die Standardreihenfolge lautet von oben nach unten Bildschärfe.2400, In M4A konvertieren, In MP4 konvertieren.
Tastenkürzel
Strg+Backspace: Datei(en) nach Bestätigung in Papierkorb legen; tatsächlich fehlende Dateien nur aus dem Katalog entfernen. Auf Netzwerkvolumes vorhandene Dateien endgültig entfernen
Strg halten (Raster-Hoverinfo): Ordner und Aufnahmezeit der Datei unter der Maus sofort zweizeilig einblenden. Loslassen, Mausverlassen oder Scrollen blendet die Info aus. Kein automatisches Einblenden. Windows: Strg halten. Bestehende Tastenkombinationen bleiben erhalten.
Strg+N / Strg+D / Strg+E: Im Raster oder in der Liste nach Dateiname / Aufnahmedatum / eigener Reihenfolge sortieren. In der Zeitansicht gilt ausschließlich Aufnahmedatum; Strg+N/Strg+E ändern dort nichts. Die Richtung bleibt wie am ▲/▼-Button eingestellt; U kehrt sie um. Windows: Strg+N / Strg+D / Strg+E.
Strg+F: Suchfeld im Header ein-/ausblenden; beim Einblenden fokussieren. Suchbereich, Suchtext und Filter bleiben erhalten. Windows: Strg+F. Strg+X: Snapshot aus Video speichern: in Anzeige, Video-Vollbild, separaten Vollfenster und in der Videobearbeitung einschließlich Vollbildvorschau; das Standbild wird neben dem Video gespeichert, Erfolg oder Fehler werden angezeigt; weitere Befehle werden im Hintergrund nacheinander abgearbeitet
Transportsteuerung für Video und Ton
Strg+Links / Strg+Rechts: Video um die eingestellte Sprungweite zurück / vor (Standard: 15 Sekunden), in Anzeige, Video-Vollbild, separaten Vollfenster und in der Videobearbeitung. Windows: Strg+Links / Strg+Rechts.
Strg+Links / Strg+Rechts: Um die eingestellte Sprungweite zurück / vor (Standard: 15 Sekunden), im Raster, Anzeige, Vollfenster und in der Tonbearbeitung. Windows: Strg+Links / Strg+Rechts.
Alt+Links / Alt+Rechts: Ein tatsächliches Videobild zurück / vor anhand der Stream-Zeitstempel; pausiert. In der Video-Anzeige, Video-Vollbild und separaten Vollfenster, auch bei variabler Bildrate. Windows: Alt+Links / Alt+Rechts.
Strg+Oben / Strg+Unten (Video-View): Vorheriges / nächstes abspielbares Video der aktuellen Liste; Bilder und Ton überspringen. In der Video-Anzeige, Video-Vollbild und separaten Vollfenster. Links/rechts bleibt Navigation durch alle Dateien. Der Video-Wechsel hat Vorrang vor Hintergrundtonsteuerung. Windows: Strg+Oben / Strg+Unten.
Eingabe (Ordner-/Sammlungsbaum): Fokussierten Ordner oder Sammlung öffnen; aktiven Ordner zum Umbenennen öffnen
Die vollständige, nach Bild, Video und Ton getrennte Übersicht steht in der Shortcut-Tabelle. Der Menüpunkt Hilfe → Shortcuts… öffnet dieselbe Seite im Browser.
Bildverwaltung deinstallieren (macOS und Windows)
Hilfe → Deinstallieren … öffnet eine Warnung mit einer scrollbaren Liste aller ermittelten vorhandenen Pfade. Nach Bestätigung beendet sich die App. Ein separater Helfer wartet auf das Ende des App-Prozesses und verschiebt die ausgewählten Dateien ausschließlich in den macOS- bzw.
Windows-Papierkorb. Den Papierkorb leert die App niemals. Erst der Nutzer löscht die Dateien endgültig, indem er selbst den Papierkorb leert. Laufende Importe, Analysen, Bearbeitungen und Exporte vorher abschließen oder abbrechen; andere Bildverwaltung-Instanzen ebenfalls schließen. Abbrechen oder Escape schließt den Dialog ohne Änderung.
Die Auswahl „Sollen die Katalogdatenbanken ebenfalls entfernt werden ?“ ist zunächst ausgeschaltet. Lassen Sie sie ausgeschaltet, um Ihre Kataloge und Sicherheitskopien zu behalten. Schalten Sie sie ein, werden die in der Liste genannten Kataloge und Sicherungen ebenfalls in den Papierkorb verschoben.
Über Weitere gespeicherte Katalogdatenbanken auswählen … können Sie zusätzliche Kopien ergänzen. Prüfen Sie die Pfade sorgfältig: Sammlungen, Bewertungen, Stichwörter und Schnittmarken sind nur im Katalog gespeichert und lassen sich danach nur aus einer Sicherung oder dem Papierkorb wiederherstellen.
Entfernt werden die installierte App und ihre zugehörigen Einstellungen und Vorschauen. Unter Windows werden auch die zugehörigen Programmverknüpfungen und Installationseinträge entfernt. Ohne erforderliche Rechte bleiben die betroffenen Bestandteile erhalten und werden im Abschlussbericht genannt.
Der möglicherweise vorhandene Schreibtischordner Bildverwaltung-Affinity wird nur mit der zusätzlichen Auswahl entfernt, weil er noch nicht übernommene Bearbeitungen enthalten kann.
Originalbilder, Musik, Filme, exportierte Ergebnisse und separat installierte Programme wie FFmpeg oder Affinity bleiben erhalten. Gespeicherte API-Schlüssel bleiben im macOS-Schlüsselbund beziehungsweise im Windows-Anmeldedatenspeicher.
Selbst abgelegte Installer und weitere App-Kopien müssen Sie bei Bedarf separat entfernen.
Bestätigen Sie vor der Ausführung „Ich habe die Liste geprüft …“. Nach dem Beenden öffnet sich ein Bericht mit entfernten und verbliebenen Pfaden. Schlägt das Verschieben in den Papierkorb fehl, wird die betroffene Datei nicht endgültig gelöscht. Deinstallieren ist auch vor der ersten Lizenzbestätigung und bei einer abgelaufenen Ausgabe erreichbar.
Lizenzvereinbarung
Vor der ersten Nutzung einer Lizenzfassung zeigt Bildverwaltung die vollständige Lizenzvereinbarung. Das gilt auf macOS und Windows auch für eine kopierte oder aus einem ZIP entpackte App; ein Installer ist nicht erforderlich. Lizenztext speichern… speichert den angezeigten Text.
Erst die ausdrückliche Aktion Lizenzvereinbarung akzeptieren und die erfolgreiche lokale Speicherung geben die App frei. Ablehnen und beenden schließt sie; Schließen oder Abbrechen gilt nicht als Zustimmung. Vor der Zustimmung werden keine Kataloge initialisiert oder Verarbeitungen gestartet.
Die Zustimmung wird lokal auf diesem Rechner gespeichert und nicht übertragen. Bei unveränderter Lizenzfassung bleibt sie nach App-Updates erhalten. Für eine andere Lizenzfassung oder auf einem anderen Rechner ist eine neue Zustimmung erforderlich.
Unter Hilfe → Lizenzvereinbarung… können Sie die Lizenztexte lesen, kopieren und speichern. Gespeicherte Zustimmung anzeigen zeigt Ihre Bestätigung; Zustimmungen exportieren… speichert die Bestätigungen als Datei. Kann die Zustimmung nicht gelesen oder gespeichert werden, zeigt Bildverwaltung eine Fehlermeldung.